Team Kärnten/Köfer/Klocker: SPÖ-Wahlversprechen „billigere Mieten“ aus 2013 klar gebrochen

Klagenfurt (OTS) - Als „Selbstanklage der SPÖ“ sehen Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer und Stadtrat Gerhard Klocker, Mitglied des Team Kärnten im Wohnbauförderungsbeirat, die heutige Pressekonferenz der SPÖ-Regierungsmitglieder Kaiser und Schaunig zum „Projekt Mietensenkung“. „Fakt ist, dass die Mieten in den vergangenen Jahren in Kärnten um über acht Prozent angestiegen sind, das ist die bittere Wahrheit. Der Versuch der SPÖ, reduzierte Mieten bei nur knapp 6.900 Wohneinheiten als großen Erfolg zu verkaufen, ist äußert kühn. Zudem ist dies nur über die Verlängerung der Darlehenslaufzeit gelungen, was einem billigen Trick gleichkommt. Durch diese Maßnahme wird der Mieter halt erst etwas später voll zur Kasse gebeten.“ Laut Köfer betreiben die Sozialdemokraten mit ihren heutigen Ausführungen „Augenauswischerei. Das Problem steigender Mieten und Lebenserhaltungskosten bleibt weiter ungelöst. Demnach ist die SPÖ mit ihrem großspurigen Wahlversprechen aus 2013, billigere Mieten in Kärnten zu erreichen, ganz klar gescheitert.“ Als besonders dreist bezeichnet Köfer, dass die SPÖ bereits jetzt für die nächste Periode wieder Senkungen ankündigt: „Wer soll den Sozialdemokraten das noch glauben? Die Wähler wurden schon einmal bitter enttäuscht.“

Laut den beiden Team Kärnten-Vertretern liege die primäre Problematik im Wohnbereich weiter in einem zu geringen Angebot: „Jeder weiß, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Die Nachfrage nach Wohnungen ist in den letzten Jahren explodiert. In Österreich gibt es aber kaum Anreize für Private, Wohnraum zu schaffen.“ Laut Köfer werden drei von vier Mietverträgen durch den Staat bestimmt: „Uns ist vollkommen bewusst, dass ohne mehr privates Geld, der Preisdruck am Wohnungsmarkt nicht zu lindern sein wird. Deswegen müssen die strengen Auflagen und Bestimmungen für den Wohnbau radikal gesenkt werden. Nur so kann ein Anreiz, mehr neuen Wohnraum zu schaffen, gesetzt werden.“ 

Klocker ergänzt, dass der genossenschaftliche Wohnbau extrem teuer ist: „Zudem produzieren die parteipolitisch gesteuerten und bestimmten Genossenschaften immer mehr am Markt und vor allem an den Bedürfnissen der Bürger vorbei. Das ist ein massives Problem. Die Genossenschaften erkennen nicht, dass sich die Lebensrealität der Menschen in den letzten Jahren verändert hat.“

Rückfragen & Kontakt:

Team Kärnten
9020 Klagenfurt
www.team-kaernten.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | STK0001