Meinl-Reisinger ad Marx-Halle: Teures Unterfangen dafür, dass alles beim Alten bleibt

NEOS Wien-Klubchefin: „Stadträtin Brauner wollte sich ein Start-up-Denkmal setzen aber musste einsehen, dass die Marx-Halle bereits optimal genutzt wird.“

Wien (OTS) - „Außer Spesen nichts gewesen“, so kommentiert NEOS Wien-Klubchefin Beate Meinl-Reisinger die heutige Meldung, dass die bisherige Betreiberin der Marx-Halle, die HEY-U Mediagroup, das Ausschreibungsverfahren der WSE Wiener Standortentwicklung für sich entschieden hat.

„Gemeinsam mit vielen Wienerinnen und Wiener sind wir NEOS erleichtert, dass die Nutzung der Marx-Halle im Wesentlichen gleich bleibt. Aber dafür, dass nun alles beim Alten bleibt, hätte man nicht so einen Aufwand betreiben müssen. Offenbar wollte Stadträtin Brauner sich ein Start-up-Denkmal setzen. Letztendlich musste aber auch sie einsehen, dass die Marx-Halle bereits optimal genutzt wird. Was wir daher kritisieren: Diese späte Einsicht hat Brauner auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler erworben, denn dieser Prozess hat zahlreiche Menschen lange Zeit beschäftigt. Wie viel Steuergeld wurde hier verbraucht?“, fragt Meinl-Reisinger.

„Nachdem die Nutzung nun geklärt ist, bleibt aber eine weitere entscheidende Frage: Was geschieht mit dem Grundstück daneben? Hier gibt es ja Wohnbaupläne, die wir allerdings sehr kritisch sehen. Denn Wohnungen direkt neben einem Veranstaltungszentrum führen erfahrungsgemäß über kurz oder lang zu Konflikten und das gefährdet das eben präsentierte Nutzungskonzept massiv“, schließt Meinl-Reisinger.

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