Familienbonus – Königsberger-Ludwig: „Jedes Kind ist gleich viel wert – aber nicht für diese Regierung“

Kurz und Strache zeigen hunderttausenden Kindern die kalte Schulter

Wien (OTS/SK) - Als „extreme Ungerechtigkeit“ empfindet SPÖ-Familiensprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig den Familienbonus, wie er von der Regierung offenbar geplant ist. „Unser Leitsatz war immer: Jedes Kind ist gleich viel wert. Was macht die Kurz-Strache-Regierung? Sie dreht dieses Prinzip um: Am meisten profitieren Bestverdiener mit mehreren Kindern. Mehr als die Hälfte der Kinder profitieren vom dem 1.500-Euro-Bonus gar nicht oder nur teilweise“, sagt Königsberger-Ludwig. **** 

„Die SPÖ ist für die Förderung von Familien – aber dass jene, die viel verdienen, am stärksten entlastet werden und AlleinerzieherInnen mit Almosen abgespeist werde, ist der falsche Ansatz. Kinderkosten sind für alle gleich hoch, ebenso die Kosten für Wohnen, Heizen, Essen, Kleidung. Eine Maßnahme, die kleinere Einkommen benachteiligt, ist familienpolitisch völlig verkehrt“, so die SPÖ-Familiensprecherin.  

In Österreich zählen laut Statistik Austria 313.000 Menschen zu den „Working poor“, also Menschen, die trotz Arbeit arm sind. In diesen Familien leben 332.000 Kinder. Diese Kinder haben systematisch schlechtere Bildungschancen, leiden häufiger unter gesundheitlichen Problemen, sind in ihrer Freizeitgestaltung eingeschränkt, können oft nicht an kostenpflichtigen Schulausflügen teilnehmen und teilweise nicht einmal Freunde zum Spielen und Essen einladen. „Diesen 332.000 Kinder, die trotz Erwerbstätigkeit der Eltern in Armut aufwachsen müssen, zeigt die Regierung die kalte Schulter.“ (Schluss) sc/ah 

 

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