Zwazl: „Braucht den Willen und den Mut zu handeln“

Bürokratieabbau zentrales Thema beim Neujahrsempfang der WKNÖ

St. Pölten (OTS) - Es brauche „den Willen und den Mut zu handeln“, dann werde 2018 ein gutes und erfolgreiches Jahr, erklärte Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) beim traditionellen WKNÖ-Neujahrsempfang im Palais Niederösterreich in Wien. Das Programm der Bundesregierung beinhalte dazu langjährige Forderungen der Wirtschaft wie die Arbeitszeitflexibilisierung und eine Deregulierungsoffensive. „Diese Offensive wird aber nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn das Kumulationsprinzip abgeschafft und der Grundsatz ‚Beraten statt Strafen‘ gelebt wird“, so Zwazl. Bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit geht es für die WKNÖ-Chefin darum, „Bedürfnisse der Wirtschaft abzudecken, aber nicht auf Kosten der Beschäftigten“.

Mikl-Leitner: „Weniger Bürokratie, mehr Hausverstand“

Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner griff das Thema Deregulierung auf und verwies darauf, dass in Niederösterreich zuletzt 80 Regelungen in 25 Gesetzen gestrichen worden sind. Sie stehe für „weniger Bürokratie, mehr Gerechtigkeit, mehr Hausverstand“, Unternehmerinnen und Unternehmer sollen sich um ihre Kunden und Geschäfte konzentrieren können, betonte die Landeshauptfrau.

Leitl: „Europa ist Lebensversicherung im globalen Wettbewerb“

Christoph Leitl, der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, strich – wie zuvor schon Zwazl – den „Geist der Sozialpartnerschaft“ hervor, der in Niederösterreich besonders deutlich spürbar sei. Beim Abbau von Regulierungen sei es wichtig, sich auch auf europäischer Ebene einzubringen, unterstrich Leitl, der aktuell auch Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern „Eurochambres“ ist. Europa sei für die Wirtschaft jedenfalls unverzichtbar. „Europa ist unsere Lebensversicherung im globalen Wettbewerb.“

Würdigung für ausgezeichnete Unternehmen

Im Rahmen des Neujahrsempfangs besonders gewürdigt wurden jene niederösterreichischen Unternehmen, die im vergangenen Jahr für ihre besonderen Leistungen Preise und Auszeichnungen erhalten haben. Insgesamt folgten rund 300 Gäste der Einladung der Wirtschaftskammer Niederösterreich, darunter Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, der japanische Botschafter Kiyoshi Koinuma, von der niederösterreichischen Landesregierung neben Mikl-Leitner auch LHStv. Karin Renner und die Landesräte Petra Bohuslav und Tillmann Fuchs, sowie Landtagspräsident Hans Penz und der Dritte Landtagspräsident Franz Gartner. Weiters gesichtet wurden unter anderem der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes Alfred Riedl, AK NÖ-Präsident Markus Wieser, sowie der Geschäftsführer des AMS Niederösterreich, Karl Fakler.

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