Vilimsky: „Brüssels finanzielle Vision gleicht Milchmädchenrechnung“

„Statt Sparmaßnahmen will die EU-Kommission den Budgetrahmen ausweiten“

Wien (OTS) - „Als Milchmädchenrechnung und Zeugnis einer vollkommenen Fehleinschätzung über die gegenwärtige Verfassung der EU“ bezeichnete der FPÖ-Generalsekretär und freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky, die gestern vorgestellten Vorschläge zur finanziellen Zukunft der EU-27. Präsentiert wurden diese von EU-Kommissionspräsident Juncker, dem deutsche Kommissar für Haushalt und Personal, Günther Oettinger und dem deutschen Außenminister Gabriel .

„Mit dem möglichen Austritt Großbritanniens wird die EU kleiner. Also kann man auch erwarten, dass die Brüsseler Bürokratie mit dem bestehenden Budget auskommt“, so Vilimsky. „Die Lücke, die durch den fehlenden Nettobeitrag der Briten entsteht, muss eingespart und nicht mit neuen, zusätzlichen Beiträgen aufgefüllt werden.“ Stimmen der Vernunft, die das jetzige Budget als ausreichend für die zukünftige Arbeit der EU-Institutionen befinden, habe man bei dem Symposium vergeblich gesucht, so der freiheitliche Europaparlamentarier.

„Inhalte und Ziele, die einen Mehrwert für den einzelnen Bürger darstellen, blieben die gestrigen Redner schuldig. Beträchtliche Mehrkosten sind in ihren Augen alternativlos und müssen von allen EU-Mitgliedsstaaten geschultert werden“, fasst Vilimsky das gestrige Treffen zwischen Juncker, Oettinger und Gabriel zusammen.

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