„WELTjournal“/„WELTjournal +“: „USA – Im Griff der Drogen“ und „Null Toleranz – Schüler in Handschellen“

Am 10. Jänner ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Millionen Amerikaner sind süchtig nach Schmerzmitteln oder Heroin. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann – zeigt dazu am Mittwoch, dem 10. Jänner 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „USA – Im Griff der Drogen“, für die Benedict Feichtner in den USA mit Betroffenen, Ärzten und Verantwortlichen gesprochen hat. Er zeigt, wie sich in der Drogenkrise die tiefe soziale Krise des Landes offenbart, denn die Drogensucht ist in der amerikanischen Mittelschicht angekommen – süchtig sind Kinder, Mütter, Väter, Weiße wie Schwarze.

„WELTjournal +: Null Toleranz – Schüler in Handschellen“ beleuchtet um 23.00 Uhr die Debatte um die umstrittene Null-Toleranz-Politik in den USA und zeigt, wie anstatt Kriminalität an Schulen zu unterbinden oftmals normales kindliches Verhalten kriminalisiert wird – mit unabsehbaren Folgen für den weiteren Lebensweg.

WELTjournal: „USA – Im Griff der Drogen“

Jeden Tag sterben in den USA mehr als 90 Menschen an einer Überdosis oder an den Folgen des jahrelangen Medikamentenmissbrauchs. Einzelne Regionen von Detroit über den Rust Belt bis in den Südwesten verzeichnen eine noch nie da gewesene Opioide-Epidemie. Im Oktober hat Präsident Trump deshalb den Gesundheits-Notstand ausgerufen, denn die Folgen der Krise treffen die gesamte US-Volkswirtschaft. Viele können keine Arbeit annehmen, weil sie die obligatorischen Drogentests nicht bestehen, ganze Familien werden zerstört.

WELTjournal +: „Null Toleranz – Schüler in Handschellen“

Gewalt an Schulen ist in den USA beinahe an der Tagesordnung. In einigen US-Bundesstaaten wurde daher an Schulen eine sogenannte Null-Toleranz-Politik eingeführt, doch die Polizei legt ihren Auftrag oft weit umfangreicher aus als ursprünglich angedacht. Bewaffnete Polizeieinheiten patrouillieren in Schulen, inspizieren Klassenzimmer und Pausenhöfe und verhaften jedes Jahr Zigtausende Schulkinder, etwa weil sie Spritzpistolen mithaben oder wegen geringfügiger Disziplinarverstöße wie Kaugummikauen, zu spät zum Unterricht kommen oder weil sie zurückreden. Einmal in den Mühlen des US-Justizsystems bleibt ihre Festnahme aktenkundig.

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