SPÖ-Hundsmüller/Kocevar: „Wir haben die zweite, wichtige Meinung für Niederösterreich “

Landesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter präsentieren Landtagswahl-Kampagne der SPÖ Niederösterreich

St. Pölten (OTS) - „Eine zweite Meinung für Niederösterreich“ und „Aus Spaß an ernsthafter Politk“, unter dieses Motto stellt SPÖ-NÖ-Landesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller die heute präsentierte Landtagswahl-Kampagne der niederösterreichischen SozialdemokratInnen. Insgesamt gibt es über 400 unterschiedliche Plakate für die verschiedenen Regionen: „Unsere Kampagne ist so vielfältig wie unser Bundesland“, sagt Hundsmüller und erklärt, die SPÖ NÖ wolle aufzeigen, dass Niederösterreich zwar das beste Niederösterreich aller Zeiten sei, aber in vielen Bereichen Handlungsbedarf bestehe, um unser Bundesland noch lebenswerter, liebenswerter, wettbewerbsfähiger und erfolgreicher zu machen:
Beispielsweise habe Niederösterreich die höchste Verschuldung aller Bundesländer, Ortskerne sterben aus, weil Nahversorger und Ärzte in den Regionen fehlen und Wartezeiten bei geplanten Operationen um ein Vielfaches länger sind, als beispielsweise in Wien, leistbares Wohnen möglich sein muss oder der öffentliche Verkehr weiter ausgebaut werden muss.

Wolfgang Kocevar: „Wir haben uns bewusst für eine moderne Kampagne entschieden – wir wollen Niederösterreich verändern und unsere Ideen für ein neues Niederösterreich mit unseren Sujets transportieren!“ Neben 1.500 Plakaten – auf die die SPÖ NÖ das Hauptaugenmerk legt – setzt die SPÖ auch auf Inserate und Wahlkampf im Social-Media-Bereich. Die Kampagne erzeuge Aufmerksamkeit und zeige auf, dass in allen Bereichen in Niederösterreich eine zweite Meinung dringend nötig sei und man sich diese ja beispielsweise auch beim Hausbauen oder wenn man beim Arzt eine Diagnose erhält, holt“, sagt der Wahlkampfmanager Wolfgang Kocevar und hält fest: „Wir sind die erste Geige für die zweite Meinung – wir wollen Vielfalt und Buntheit in Niederösterreich. Auch politisch!“

Die SPÖ NÖ sei vor der Herausforderung gestanden, einen politisch unbekannten Kandidaten von Mai bis zur Landtagswahl bekannt zu machen, erklärt Kocevar: „Deshalb setzen wir auf Plakatwerbung. Wir haben an die 250 verschiedene Sujets in ganz Niederösterreich. Beispielsweise ist einer unserer Slogans ‚Aus Spaß an ernsthafter Politik‘ daraus entstanden, das wir der Verbissenheit und der Härte, mit der der Nationalratswahlkampf von manchen geführt wurde, entgegentreten wollen.“ Die Werbekampagne wurde mit der Agentur „Frischer Wind“ aus Niederösterreich ausgearbeitet.
Es wäre unmöglich gewesen, dass Spitzenkandidat Franz Schnabl in wenigen Monaten die knapp 1,4 Millionen NiederösterreicherInnen persönlich treffe, ergänzt Hundsmüller: „Deswegen haben wir uns für eine Kampagne entschieden, die Aufmerksamkeit erregt und die Bekanntheit von Franz Schnabl steigert – die Menschen reden über unsere Kampagne und ich habe schon öfter erlebt, dass vor allem junge Menschen V-Zeichen machen, wenn sie unseren Spitzenkandidaten auf der Straße treffen.“

Die SPÖ NÖ hat eine Wahlkampfobergrenze von 3,5 Millionen Euro vorgeschlagen sowie eine Offenlegung sämtlicher Spenden, erklärt Kocevar. Beides wurde von den politischen Mitbewerbern nicht angenommen. Wir werden keine konkreten Zahlen nennen, können aber sagen, dass die SPÖ NÖ deutlich unter der gesetzlich vorgeschriebenen Obergrenze bleibt.
Landesgeschäftsführer Hundsmüller zeigt sich enttäuscht vom politischen Mitbewerb, der ein von der SPÖ Niederösterreich vorgeschlagenes Fairnessabkommen ausschlug und betont, dass man sich selber jedoch daran halten werde. „Die ÖVP startet eine eigene Internet-Seite, wo sie sich als Klägerin und Richterin sowie als Internetpolizei aufspielt, das Fairnessabkommen wollte die ÖVP jedoch nicht unterzeichnen. In Wahrheit geht es hier nur darum, politische Gegner zu diffamieren und sich selber abzuputzen“, so Hundsmüller.

Abschließend betonen Landesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter, dass das oberste Ziel sei, gestärkt aus der Wahl hervorzugehen und die Absolute der ÖVP zu brechen. „Wir wollen Niederösterreich wieder zum Vorzeigebundesland machen und haben mit Franz Schnabl den besten Spitzenkandidaten dafür – ein Mann, der in seiner beruflichen Laufbahn als Polizeigeneral und als Manager eines international tätigen Unternehmens gearbeitet hat, dazu ist er Präsident einer der größten Blaulichtorganisationen mit vielen Ehrenamtlichen, des ASBÖ. Franz Schnabl wird Niederösterreich sozial einheizen!“

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