„Report“: „Neu regieren“, Arbeitslosengeld neu, Asylwerber – Staat statt privat und Hoffnung für Bad Gastein

Am 9. Jänner um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 9. Jänner 2018, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

„Neu regieren“

Neues Jahr, neue Regierung – doch was wird wirklich neu? Die ÖVP-FPÖ-Koalition will „neu regieren“ und als „rot-weiß-roter Schnellzug“ unterwegs sein, doch viele Ziele beschreibt das Regierungsabkommen recht vage. Neu sind jedenfalls die Selbstpräsentation und die Organisation der Ministerien mittels politisch ernannter Generalsekretäre. Yilmaz Gülüm und Alexander Sattmann berichten.

Arbeitslosengeld neu

Am Neujahrstag kündigte die Koalition das Ende für den Beschäftigungsbonus und die Aktion 20.000 an, die die Vorgänger-Regierung erst kürzlich beschlossen hatte. Auch das Arbeitslosengeld soll neu geregelt werden. ÖVP und FPÖ wollen die Notstandshilfe abschaffen und in das Arbeitslosengeld integrieren, Höhe und Dauer des Bezugs der Arbeitslosenunterstützung sollen von früheren Versicherungszeiten abhängen, was danach kommt, ist noch offen. Helga Lazar und Katja Winkler haben recherchiert, welche Änderungen auf ältere Arbeitssuchende zukommen.

Dazu live zu Gast im Studio ist Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ).

Asylwerber: Staat statt privat

In Zukunft sollen – geht es nach den Plänen der Regierung – Asylwerber nicht mehr in privaten Unterkünften wohnen dürfen, sondern in staatlich verwalteten Zentren. Aber was bedeutet das für Asylwerber und deren Quartiergeber? Und was für die Bundesländer, die bisher gemeinsam mit dem Bund die Verteilung und Betreuung der Asylwerber organisieren? Auf den Bund kommen höhere Kosten zu und die schwierige Suche nach passenden Großquartieren, berichten Susanne Däubel und Martina Schmidt.

Hoffnung für Bad Gastein

Knapp zwei Jahrzehnte lang prägten Verfall und Stillstand das historische Zentrum des weltberühmten Kurorts Bad Gastein. Nach einigen vergeblichen Anläufen zur Renovierung der leerstehenden Belle-Époque-Bauten hat nun das Land Salzburg die geschlossenen und dahindämmernden Hotels am Wasserfall um einige Millionen gekauft. Die Bewohnerinnen und Bewohner Bad Gasteins machen sich wieder einmal Hoffnung, dass alles gut wird. Doch das Risiko ist groß, denn nun müssen Investoren für die Renovierung der bröckelnden Hotels und Kuranstalten gesucht und danach Betreiber für diese Häuser gefunden werden. Ernst Johann Schwarz hat die verlassenen Prachtbauten besucht. Er berichtet über die Aufbruchstimmung im Gasteiner Tal und die Pläne zur Revitalisierung.

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