„ORF III Kulturdienstag“: „Was schätzen Sie..?“ mit Karl Hohenlohe und Sona MacDonald

Außerdem: „Erbe Österreich und „Mythos Geschichte“ über legendäre Hotels

Wien (OTS) - Am „ORF III Kulturdienstag“, dem 9. Jänner 2018, präsentiert ORF III Kultur und Information eine neue Ausgabe von „Was schätzen Sie..?“ sowie einen Schwerpunkt in „Erbe Österreich“ und Mythos Geschichte“ über legendäre Traditionshotels.

Den Auftakt des Abends macht „Was schätzen Sie..?“ (20.15 Uhr) mit Karl Hohenlohe. Dieses Mal ist Kammerschauspielerin Sona MacDonald zu Gast und lässt ein Stillleben mit Seltenheitswert von den Expertinnen und Experten des Dorotheums begutachten. Außerdem hat Hohenlohe auf der Suche nach den besten Antiquitäten erneut das ganze Land, von Klagenfurt bis Kitzbühel, durchstöbert. Diesmal reicht die Bandbreite von Barockgemälden bis zu Designklassikern der 1960er Jahre.

Danach zeigt „Erbe Österreich“ Beate Thalbergs Dokumentation „Die Königin von Wien – Anna Sacher und ihr Hotel“ (21.05 Uhr). Die Regisseurin, Drehbuchautorin und ORF-Dokumentarfilmspezialistin räumt darin mit manchen Klischees rund um „das Sacher“ und seine legendäre Hotelchefin Anna Sacher auf. Der Film präsentiert eine differenzierte Persönlichkeit und geschickte Managerin, zeichnet aber auch ein Zeitgemälde der Wiener Ringstraßen-Ära mit dem Erstarken des Bürgertums, vielen neuen technischen Erfindungen und der revolutionären Wiener Moderne. Auch das heutige Sacher steht im Mittelpunkt des Films, der u. a. neben zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die langjährige Chefin Elisabeth Gürtler sowie die neue Führungsgeneration mit Tochter Alexandra und Schwiegersohn Matthias Winkler zu Wort kommen lässt. Außergewöhnliche historische Filmaufnahmen, die in Archiven auf der ganzen Welt für den Film entdeckt wurden, und einmaliges historisches Amateurmaterial bieten neue Eindrücke Wiens zwischen 1880 und 1945.

„Mythos Geschichte“ blickt danach mit der Dokumentation „Adlon verpflichtet – Geschichte und Geschichten eines Hotels“ (22.05 Uhr) auf die vergangenen 100 Jahre der legendären Berliner Nobelherberge zurück. „Kinder, geht doch lieber ins Adlon, im Schloss ist es kalt und im Bad geht das heiße Wasser nicht“, empfahl schon Kaiser Wilhelm II. seiner Familie. Im Jahr 1907 weihte der Kaiser das Hotel ein und es wurde sein heimliches Quartier. Ein historischer Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde – politische und kulturelle. Denn auch Michail Gorbatschow, Marlene Dietrich und Albert Einstein gastierten im Traditionshaus.

Abschließend zeigt die Dokumentation „Lebensraum Hotel Imperial“ (22.55 Uhr) das Gestern, Heute und Morgen des berühmten Wiener Ringstraßenhotels. Selbst die Queen nächtigte bereits am Kärntner Ring Nummer 16 und auch Superstars wie Lady Gaga oder Angelina Jolie bewohnen die noble Innenstadtadresse während ihrer Wien-Besuche. In der Ringstraßenzeit als Palais eines Prinzen gebaut, der alles nur kein Hotel im Sinn hatte, wandelte sich das Haus zu einer der repräsentativsten Herbergen der kaiserlichen Residenzstadt, die Regisseur Stefan Regenfelder genauer unter die Lupe nahm und dabei manch unbekannte Ecke und ihre zugehörige Geschichte entdeckte.

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