Ramharter: ÖGJ zeigt parteitreue statt Verständnis für Unternehmer

Apell der ÖGJ erinnert an Brief an das Christkind

Wien (OTS) - „In einer Aussendung hat heute die ÖGJ - Österreichische Gewerkschaftsjugend einmal mehr zusätzliche Lehrstellen gefordert“, stellt Karl Ramharter, Fraktionsobmann der Wirtschaftskammerfraktion Fachliste-RFW zu der Pressemitteilung der ÖGJ fest. „Leider ist die ÖGJ nicht willens zu begreifen, daß Unternehmer nur Lehrlinge ausbilden können, die ein gewisses Grundwissen besitzen, auf dem man aufbauen kann“!

Solang ein Drittel der Schulabgänger nicht lesen, schreiben oder rechnen kann, ist an eine Lehrlingsausbildung dieser Schüler nicht zu denken. Hier wäre die Schule gefordert mehr zu leisten. Auch eine Vermittlung unserer Kulturtechniken wie „Bitte“ und „Danke“ zu sagen, wäre wünschenswert. Gerade in der Gastronomie fallen diese Defizite besonders auf.

„Es ist zu hoffen, daß mit der neuen Regierung mehr Wert auf Qualität statt auf Quantität gelegt wird“, führt Ramharter weiter aus. „Die Abschaffung der Hauptschule bringt nicht automatisch bessere Leistungen, die Schule ist nach wie vor der Schlüssel zu einer Basisausbildung, mit der die Wirtschaft Lehrlinge ausbilden kann“, schloss Ramharter.

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