FPÖ-Leyroutz: Facharzt-Mangel beweist Versagen der SPÖ-Gesundheitspolitik

Kärntner Patienten haben österreichweit das schlechteste Angebot in Neurologie und Psychiatrie

Klagenfurt (OTS) - „Seit Jahren warnt die FPÖ Kärnten davor, dass der Strukturplan Gesundheit, den SPÖ, ÖVP und Grüne beschlossen haben, viel zu wenige Kassenstellen für Fachärzte vorsieht. Jetzt bestätigt sogar die GKK diese Benachteiligung der Kärntner Patienten in den Fächern Neurologie und Psychiatrie“, erklärt FPÖ-Klubobmann Mag.Christian Leyroutz.

Laut den Kennzahlen der österreichischen Gesundheitsagentur (1 Neurologe pro 32.500 Einwohner) müsste Kärnten 15 Neurologen haben. Tatsächlich gebe es aber nur sieben Kassenfachärzte im ganzen Land. Und in dem von Gesundheitsreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner gegen die Warnungen der FPÖ durchgeboxten Strukturplan sollen es bis 2020 nur so wenige bleiben.
„Die traurige Konsequenz ist, dass die Kärntner Patienten lange Wartezeiten hinnehmen oder bei einem Wahlarzt zahlen müssen“, betont Leyroutz. „Die Kärntner haben damit österreichweit das bei weitem schlechteste Angebot für die Früherkennung von Demenzerkrankungen und fachärztliche Betreuung bei seelischen Erkrankungen, wobei vor allem die wichtige regelmäßige Kontrolle einer medikamentösen Therapie für viele erschwert wird.“

Leyroutz sieht eine dramatische Unterversorgung auch in anderen Fachbereichen. Es fehle an Kinderärzten und Gynäkologen mit Kassenvertrag. Immer mehr Kärntner sehen sich daher gezwungen, Hilfe bei Fachärzten ohne Kassenvertrag zu suchen. „Da müssen sie aber direkt bezahlen und bekommen von der GKK in einem völlig intransparenten Verfahren nur einen kleinen Teil ersetzt. Die FPÖ hat daher im Landtag einen dringlichen Antrag eingebracht, dass in der Zielsteuerung Gesundheit, welche LhStv Prettner leitet, festgelegt wird, dass die GKK bei eingereichten Wahlarztkosten zumindest 100 Prozent ihrer Tarife ersetzen soll. Das sollte für die Mangelfächer Neurologie, Psychiatrie, Kinderheilkunde und Gynäkologie gelten. Leider haben SPÖ, ÖVP und Grüne, die in der Zielsteuerung Gesundheit sitzen, dies abgelehnt", berichtet Leyroutz.(Schluss)

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