IFES Umfrage bestätigt breite Akzeptanz des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms

Das Ergebnis der repräsentativen IFES Umfrage bestätigt die hohen Werte von 2016. Das Programm erfreut sich breitester Bekanntheit und Akzeptanz.

Das Ergebnis bestätigt unsere nachhaltige und konsequente Kommunikationsarbeit
Romana Ruda, Leiterin des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms
Wir haben Pionierarbeit geleistet, seit das Programm 2014 als erstes Screening-Programm Österreichs gestartet ist. Wir mussten zuerst einmal vermitteln, dass es hier um eine bestimmte Risikogruppe geht, die zum Zeitpunkt der Untersuchung keinerlei Symptome einer Brustkrebserkrankung zeigt und dass das zweijährige Intervall dafür völlig ausreichend ist.
Romana Ruda, Leiterin des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms

Im November 2017 führte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut IFES im Auftrag der Wiener Gebietskrankenkasse eine Follow-Up-Umfrage zur Bekanntheit des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms durch. 1.001 Frauen ab 40 Jahren wurden telefonisch zu Betroffenheit vom Thema, Informationsstand, Zufriedenheit und Teilnahme befragt. Nun liegt das Ergebnis vor, das die ohnehin sehr hohen Werte von 2016 bestätigt: Der Bekanntheitsgrad des Programms ist auf 92 % gestiegen. Darüber hinaus waren laut IFES auch 2017 keine maßgeblichen schicht-, bildungs-, herkunfts- oder regionalspezifischen Informations- oder Zugangsbarrieren feststellbar. 77 % der österreichischen Frauen fühlen sich „sehr gut“ bis „gut“ über das Programm informiert.

Pionierarbeit Das Ergebnis bestätigt unsere nachhaltige und konsequente Kommunikationsarbeit“, erklärt Romana Ruda, Leiterin des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms. „Wir haben Pionierarbeit geleistet, seit das Programm 2014 als erstes Screening-Programm Österreichs gestartet ist. Wir mussten zuerst einmal vermitteln, dass es hier um eine bestimmte Risikogruppe geht, die zum Zeitpunkt der Untersuchung keinerlei Symptome einer Brustkrebserkrankung zeigt und dass das zweijährige Intervall dafür völlig ausreichend ist. Ein weitere wesentliche Information war, dass jede Frau, egal welchen Alters, bei Krankheitsverdacht eine so genannte diagnostische Mammografie mittels ärztlicher Zuweisung in Anspruch nehmen kann. Wie die Ergebnisse zeigen, sind wir mit unserer Kommunikation erfolgreich. Immer mehr Frauen in Österreich erkennen die Vorzüge der Brustkrebs-Früherkennung, und die dafür implementierten Strukturen haben sich bewährt“, so Ruda.

Die Ergebnisse im Detail Der Bekanntheitsgrad des Programms ist von 87 % auf 92 % signifikant gestiegen. 77 % der Frauen fühlen sich „sehr gut“ oder „gut“ über das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm informiert. Im Jahr 2016 waren es noch 72 %.

Die befragten Frauen nehmen die Möglichkeiten der Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchung intensiv wahr. Unter allen abgefragten Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen erreichte die Brustkrebs-Früherkennung mit 82 % den höchsten Wert. 73 % vermuten im Erinnerungsschreiben eine motivierende Wirkung für Frauen, die noch nicht teilgenommen haben. 58 % beurteilen das Schreiben mit „sehr gut“, 24 % mit „gut“.

Die Zufriedenheit mit dem angebotenen Service ist als durchwegs positiv zu bewerten: 76 % der befragten Frauen, die bereits am Programm teilgenommen haben, sind mit der Abwicklung der Untersuchung im Rahmen des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms „sehr zufrieden“, 19 % sind „zufrieden“. Dieser Wert ist von bereits 2016 sehr hohen 88 % auf 92 % gestiegen. 54 % der Frauen, die mit der telefonischen Serviceline 0800 500 181 bereits Kontakt hatten, bewerten diesen Service mit „sehr gut“, weitere 26 % mit „gut“.

Als Informationsquelle wird das Erinnerungsschreiben der Sozialversicherung am häufigsten mit 76 % genannt. 73 % der Frauen beziehen ihre Informationen aus Print-Medien, während 72 % sagen, von der Ärztin / dem Arzt einen persönlichen Hinweis zu erhalten. 69 % nennen TV als Informationsquelle. 26 % führen auf die offene Frage nach den Vorteilen „verbesserte Chancen auf Heilung“ an.

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Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Nina Roth, MAS (PR)
Wiener Gebietskrankenkasse
Wienerbergstraße 15-19
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Tel.: +43 1 601 22 3828
E-Mail: nina.roth@wgkk.at

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