ORF III am 4. Jänner: Finale des Fünfteilers „Die Akte Habsburg“

Außerdem: „Maximilian – Der Brautzug zur Macht“, „Der brave Soldat Schwejk“ und Doku zum Kultfilm

Wien (OTS) - Am Donnerstag, dem 4. Jänner 2018, steht in ORF III Kultur und Information das Finale der fünfteiligen ORF-III-Neuproduktion „Die Akte Habsburg“ von Ronald und Roswitha Vaughan in „Erbe Österreich“ auf dem Programm. Die fünfte Folge rekapituliert den „Aufstieg einer Dynastie“ (20.15 Uhr), der keineswegs von selbst kam. Machthunger, Berechnung und viele Tricks bereiteten den Habsburgern den Weg. Vor allem zwei Persönlichkeiten spielten von Anfang an kompromisslos auf Sieg: Rudolf I., der erste Habsburger auf dem Kaiserthron, und Rudolf „der Stifter“, der mit seiner Fälschung Privilegium Maius seine Familie erst auf Dauer hoffähig machte.
Danach folgt „Maximilian – Der Brautzug zur Macht“ (21.05 Uhr) von Manfred Corrine. Die historische Dokumentation zur Fernsehserie zeigt Maximilian I. im Gespräch mit seiner Tochter Margarete. Gemeinsam erinnern sie sich an Begebenheiten, an private und historische Ereignisse aus seinem Leben. Es ist eine Familiengeschichte, die eng mit dem Aufstieg des Hauses Habsburg zur europäischen Großmacht zusammenhängt. Bestückt wird die Doku mit Filmausschnitten der TV-Serie, eigens gedrehten Spielszenen und dokumentarischen Elementen. Danach steht zweimal „Der brave Soldat Schwejk“ im Fokus, beginnend mit dem gleichnamigen Film (22.00 Uhr) von Axel von Ambesser um den pfiffigen Hundehändler Josef Schwejk (Heinz Rühmann), der gegen seinen Willen in die österreichische Armee eingezogen wird. Als Bursche führt er bei dem Frauenhelden Oberleutnant Lukas (Ernst Stankovski) ein angenehmes Leben. Doch eines Tages wird der Offizier wegen einer Liebesaffäre an die Front versetzt. Schwejk muss sich bewähren, erweist sich aber als einfallsreicher Überlebenskünstler. Danach folgt die Dokumentation „Der brave Soldat Schwejk – Von Rühmann bis Muliar“ (23.40 Uhr), eine ORF-III-Eigenproduktion von Livia Gruber, die, ausgehend vom Roman von Jaroslav Hašek, einen Einblick in die Psychologie der Schwejk’schen Figur gibt und hinterfragt, was diese mit der „altösterreichischen Seele“ gemein hat. Der Soldat Schwejk gilt als Inbegriff des humorvollen, antimilitärischen Armeeangehörigen. Verkörpert wurde Schwejk von den beiden großen Volksschauspielern Heinz Rühmann und Fritz Muliar, die durch diese Rolle unsterblich wurden. Schwejk ist die Gegenfigur zu den vielen, die sich von politischen Parolen verblendet selbst zu Opfern eines sinnlosen Schlachtens machten. Auf die Frage, wie wichtig Humor in schwierigen Zeiten ist und welche Kraft dahinter steckt, geben unter anderem Schauspieler Heinz Marecek, Karikaturist Gerhard Haderer, Psychiaterin Adelheid Kastner und der ehemalige tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg Antworten.

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