Koalition – Scharfe Kritik von SPÖ-Bundesgeschäftsführung an Aus für Jobbonus und Aktion 20.000

Unternehmen, Jobsuchende, ältere Arbeitslose können nicht auf Schwarz-Blau zählen

Wien (OTS) - Als „Sozialabbau und Chancenraub“ kritisieren der neu bestellte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher und der interimistische SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christoph Matznetter am Dienstag die Beschlüsse der schwarz-blauen Regierung, die Aktion 20.000 per sofort und den Beschäftigungsbonus mit Ende Jänner zu beenden. „Mit dem Stopp der größten Lohnnebenkostensenkung in Österreich zeichnet sich die Regierung Kurz/Strache mit herausragender Wirtschaftsinkompetenz aus“, so Matznetter gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Unternehmen, die im Vertrauen auf die letzte Regierung vorhatten, zusätzliche Jobs zu schaffen, wissen jetzt, dass mit dieser wirtschaftspolitisch unbedarften Truppe unter Kanzler Kurz und seinem Vize Strache nur zu ihrem Schaden agiert wird“, so Matznetter, der auch Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) ist. Zusammenfassend: „Unternehmen, Jobsuchende, ältere Arbeitslose können wie befürchtet nicht auf Schwarz-Blau zählen“, kritisiert Lercher. ****

Beide Projekte, Jobbonus und Aktion 20.000, waren erfolgreich: Im Rahmen des Beschäftigungsbonus haben Unternehmen Anträge für rund 64.000 neue Arbeitsplätze eingereicht, die Aktion 20.000 hat seit ihrem Start im vergangenen Juli bereits 1.500 Langzeitarbeitslosen über 50 einen neuen Job und damit auch Würde, Respekt und eine Zukunftsperspektive gebracht. „Die Arbeitslosigkeit sinkt dank zahlreicher wirksamer Maßnahmen der letzten, SPÖ-geführten Bundesregierung seit einiger Zeit wieder. Bei den Menschen über 50 Jahre gibt es allerdings nach wie vor eine viel zu hohe Arbeitslosenrate. Gerade dort den Sparstift anzusetzen, zeugt von der Gleichgültigkeit, die Schwarz-Blau gegenüber diesen Menschen an den Tag legt“, betont SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher.

„Eines ist sicher: Mit der SPÖ in der Regierung wären diese beiden wichtigen Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen fortgeführt worden. Sowohl Jobsuchende als auch Unternehmen hätten weiter auf diese wirksamen Maßnahmen vertrauen können“, so Lercher und Matznetter. (Schluss) bj

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