Wien-Josefstadt: Pyrotechnik bei Kundgebung gezündet und Vorschriften missachtet

Wien (OTS) - Am 31.12.2017 fand in der Zeit von 17.00 Uhr bis 19.25 Uhr, ausgehend vom Wiener Landesgericht in der Wickenburggasse, eine ordnungsgemäß angezeigte Versammlung der Österreichischen Hochschülerschaft statt, deren Zweck von den Verantwortlichen als „Protest zum Ausdruck der Solidarität mit den Gefangenen des Gefängnisindustriellen-Komplexes“ bezeichnet wurde. Im Zuge der Kundgebung wurde der rund 40 Personen umfassende Demozug von den Verantwortlichen über eine andere als die angekündigte und bewilligte Route geführt, außerdem wurden verbotene pyrotechnische Gegenstände entzündet. Da die Kundgebungsverantwortlichen jegliche Kommunikation mit den Polizisten verweigerten und weil der weitere Verlauf nicht absehbar war, wurden Beamte der Einsatzeinheit angefordert, die bereits für die Sicherung des Silvesterpfades in Bereitschaft standen. Diese begleiteten den Demozug bis zum Kundgebungsende um 19:25 Uhr. Da die Verantwortlichen ihrer Verpflichtung zur Wahrung der Gesetze nicht nachkamen, kam es zu mehreren Anzeigen.

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