LR Gerhard Köfer: „LH Kaiser verschweigt gerne den zweiten Teil der Wahrheit“

Team Kärnten-Landesrat reagiert auf Bilanz-Pressekonferenz des Landeshauptmannes

Klagenfurt (OTS) - "Aufgrund der Datenlage ist es richtig, dass einige wichtige Indikatoren nach oben zeigen und beispielsweise das Wirtschaftswachstum steigt und die Arbeitslosigkeit sinkt. Was man allerdings nicht verschweigen darf, ist, dass es zahlreiche Parameter gibt, die Kärnten alles andere als auf der Überholspur zeigen“, bemerkt Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer heute, Freitag, in einer Reaktion auf die Bilanz-Pressekonferenz des Landeshauptmannes: „Was LH Kaiser beispielsweise gerne verschweigt, ist die Pro-Kopf-Verschuldung: Diese ist österreichweit gesehen mit 7.434 Euro in Kärnten am höchsten und es fehlen Gegenmaßnahmen, wie ein Schuldenstopp und eine Ausgabenbremse.“ 

Ebenfalls dramatisch, so Köfer weiter, falle die Armutssituation aus: „Aktuelle Zahlen und Fakten der Caritas belegen, dass die Armen in Kärnten immer ärmer werden und mittlerweile beinahe knapp 80.000 Kärntnerinnen und Kärntner in Not leben. Von einem geringeren Armutsrisiko zu sprechen halte ich als sehr kühn. Die Behauptung, die Armut in Kärnten würde sinken, hält keinem Faktencheck stand.“ Gerade die heutige Darstellung von LH Kaiser zeige, wie dringend es eine unabhängige Bewegung im Landtag und in der Regierung braucht, betont Köfer: „Wir sehen uns verpflichtet, der Bevölkerung die vollständige Wahrheit zu präsentieren und nicht nur den schönen Teil der Realität herauszupicken.“ 

Köfer tritt in Blickrichtung des nächsten Jahres für ein Bekenntnis zu einer wachstumsorientierten Politik in Kärnten ein: „Um diese zu erreichen, ist es notwendig, dass in Kärnten endlich ein reformorientierter Kurs eingeschlagen wird, mit dem Ziel, bürokratische Hürden abzubauen und den Dschungel an Gesetzen, Vorschriften und Verordnungen zu roden. Diese Elemente hemmen das wirtschaftliche Wachstum derzeit enorm und schränken die unternehmerische Gestaltungskraft massiv ein.“ Als ein Beispiel nennt Köfer den Bereich der Windenergie, wo Kärnten Entwicklungen verschläft und millionenschwere Investitionen konsequent verhindert werden: „Dabei hätte Kärnten mit seiner Struktur gerade im Energiebereich alle Möglichkeiten.“

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