Energiepreisindex November: Energiepreise auf höchstem Stand seit über zwei Jahren

Heizölpreis steigt am stärksten von allen Energieträgern - Höchste Spritpreise seit Sommer 2015 - Energie seit einem halben Jahr erstmals wieder Inflationstreiber

Wien (OTS) - Österreichs Haushalte zahlten im November um 2,7 % mehr für Energie als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit erreicht der Energiepreisindex (EPI) der Österreichischen Energieagentur im November den höchsten Stand seit August 2015. Im Oktober betrug der Unterschied zum Vorjahr noch 1 %. Auch im Monatsvergleich stieg der EPI mit 1,3 % stärker als im Oktober (+0,7 %). 

Adrian Zelalic, Senior Expert für Preise & Marktanalyse bei der Österreichischen Energieagentur, analysiert die jüngsten Entwicklungen: „Treibstoffe und Heizöl waren deutlich teurer als noch vor einem Jahr. Diese Energieträger haben damit den EPI maßgeblich beeinflusst.“ Die folgende Tabelle zeigt die Hauptpreistreiber der im EPI angeführten Energieträger. 

Hier finden Sie:
Veränderungen der Energiepreise im Jahresvergleich November 2017 – November 2016

Datenquelle: Statistik Austria, Berechnungen: Österreichische Energieagentur

Energie wieder Preistreiber 

Die stärkere Dynamik bei den Energiepreisen wirkte sich in weiterer Folge auch auf die allgemeine Inflation aus. Gegenüber November 2016 stieg der Verbraucherindex[1] (VPI) um 2,3 % und im Monatsvergleich um 0,2 %. „Im November war Energie zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder Preistreiber bei der allgemeinen Teuerungsrate. Dafür war vor allem der Preisanstieg bei Treibstoffen gegenüber dem Vormonat verantwortlich“, erklärt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Bereinigt um Energie würde die November-Inflation im Jahresvergleich bei 2,2 % liegen (siehe Abbildung 1). Energie steuerte somit 0,1 Prozentpunkte zur gesamten Teuerung im November bei.

Weitere Informationen und die Preisentwicklung der unterschiedlichen Energieträger Mineralöl (Heizöl, Superbenzin, Diesel), leitungsgebundene Energieträger (Strom, Gas, Fernwärme) und feste Brennstoffe (Brennholz und Pellets) im Detail finden Sie hier, diese Webseite bietet interaktive Grafiken.


[1] http://www.statistik.at/web_de/presse/115673.html

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