FPÖ-Mariahilf fordert Verlegung und Neukonzeption der „Suchthilfe Jedmayer“

Nach neuerlicher Gewaltsexplosion muss endlich gehandelt werden

Wien (OTS) - In den letzten Wochen hat sich trotz enormer Polizeipräsenz die Situation rund um die Suchthilfeeinrichtung „Jedmayer“ massiv verschlimmert. Am Heiligen Abend kam es zu einem Gewaltexzess mit einem Messer in der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße, aktuell sucht die Polizei eine Frau, die einen Mann mit einer Spritze in der Station Westbahnhof attackiert haben soll. Beide Stationen gehören zu dem direkten Umfeld der Suchthilfeeinrichtung. Zuletzt hat auch die SPÖ in der Mariahilfer Bezirksvertretung mit einem Antrag zur Zugangsbeschränkung der Gemeindebauten rund um das „Jedmayer“ mit einem speziellen Chip-System überrascht, da die Süchtigen die Hauseingänge als Konsumationsräume missbrauchen.

„Seit Jahren fordert die FPÖ die Absiedlung der Suchthilfeeinrichtung“, erklärt der Mariahilfer gf. Bezirksparteiobmann LAbg. Leo Kohlbauer und erhofft sich nun auch ein Umdenken auf Seiten der rot-grünen Stadtregierung.

Eine Suchthilfeeinrichtung im dichtbesiedelten Gebiet, in der unmittelbaren Nähe zu Schulen, U-Bahn-Stationen und Parks, ist für die Bevölkerung eine Zumutung. Anrainer klagen über weggeworfene Spritzen in Hauseingängen und öffentlichen Parks sowie über Belästigungen, beispielsweise der Verrichtung diverser Bedürfnisse, in der Öffentlichkeit. Außerdem kommt es im Bereich von nahe gelegenen U-Bahn-Stationen zu vermehrtem Drogenhandel, Gewalt und dem Hausieren von Drogensüchtigen.

Kohlbauer dazu: „Ganz abgesehen von der Belastung, der die Anrainer ausgesetzt sind, gefährden sich die Suchtkranken an stark befahrenen Straßen wie dem Margaretengürtel selbst. Hier ist niemandem geholfen“. Durch Einrichtungen wie der „Suchthilfe Jedmayer“ an Verkehrsknotenpunkten werde den Dealern der Kontakt zu Süchtigen besonders erleichtert und dies konterkariere eine erfolgreiche ambulante Therapie, so Kohlbauer weiter.

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