RFS: Vitouch sollte vor allem sich selbst und nicht die Regierung hinterfragen

Unkenrufe aus dem selbstgewählten Klagenfurter Exil helfen Hochschulen nicht weiter

Wien (OTS) - Die neu gewählte Bundesregierung, welche sich bereits kurze Zeit nach ihrer Angelobung intensiv mit diversen Problemen und deren Lösungen, unter anderem auch im hochschulpolitischen Bereich, auseinandersetzt, sieht sich bereits jetzt mit fragwürdiger Kritik seitens des ehemaligen Präsidenten der Universitätenkonferenz, Oliver Vitouch, konfrontiert. Nach 17 Monaten im Amt entschied sich Vitouch Anfang Dezember, aufgrund des anstrengenden Pendelns zwischen Wien und Klagenfurt, gegen eine erneute Kandidatur und überließ damit Eva Blimlinger, der Rektorin der Akademie der bildenden Künste, den Vorsitz. Kurz nach seinem Abtritt meldet sich Vitouch erneut zu Wort und übt heftige Kritik an den Personalentscheidungen der Freiheitlichen Partei. 



RFS-Obmann Feichtenschlager zeigt sich verwundert: „Er hätte sich konstruktiv bei den Koalitionsverhandlungen einbringen und auch mit der Regierung zusammenarbeiten können. Stattdessen übt er jetzt scheinheilige Kritik und trifft Pauschalurteile, obwohl er seinen Posten aufgegeben hat und man muss sich die Frage stellen, wie ernst er die Interessen der österreichischen Studenten nimmt. Einerseits die FPÖ zu kritisieren, aber gleichzeitig aufgrund von Pendelmüdigkeit Frau Blimlinger, die auch in Hörsaalbesetzungen einen Servicecharakter sieht, das Amt zu überlassen, ist höchst fragwürdig.“


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