Schieder/Kalchbrenner (SPÖ): Schwarz-Blau lässt MieterInnen in Penzing erzittern

Horrende Mieten in Gründerzeitbauten zu befürchten - Wohnbaupolitik der neuen Regierung ist erstes faules Ei im neuen Jahr

Wien (OTS/SPW-K) - „Die Wohnbaupolitik von Schwarz-Blau nimmt einfache Mieterinnen und Mieter ins Visier und macht sie zu Leidtragenden bei ihren Plänen, das Lagezuschlagsverbot für Gründerzeitbauten zu kippen“, warnt der Bezirksparteivorsitzende der SPÖ-Penzing Andreas Schieder. „Bisher blieben die Menschen, die in vor 1919 errichteten Gebäuden wohnen, vor Spekulationen geschützt, welche die Mietpreise in die Höhe treiben würden. Genau diese Sicherheit pulverisiert nun Schwarz-Blau. Das ist das erste faule Ei der neuen Bundesregierung im neuen Jahr“, ist die Penzinger Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner überzeugt.

Beide sind sich einig: „Sozial sieht anders aus!“ 12.388 Gebäude stehen in Penzing. Konkrete Sorgen müssen sich die PenzingerInnen machen, die in einem der 1.871 betroffenen Gebäude wohnen, die vor 1919 errichtet wurden. „Die Auswirkungen werden weitreichend sein. Eine Politik, die Immobilienbesitzer hofiert und ebendiesen horrende Gewinne in den Schoss treibt, schadet vor allem sozial Schwächeren. Denn nicht alle werden sich die neuen an die Decke steigenden Quadratmeterpreis leisten können. Schwarz-Blau drängt damit die Menschen, die nicht jeden hohen Mietpreis zahlen können an den Stadtrand“, so Kalchbrenner. „Aber die neue Bundesregierung hat noch mehr auf Lager. Die Menschen werden harte Einschnitte im Mietrecht hinnehmen müssen. Diesen ‚sozialen Kälteplänen‘ werden wir in Wien entschlossen entgegentreten“, so Schieder.

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