TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel: "Weihnachtsfest gibt Hoffnung", von Alois Vahrner, Ausgabe vom 24. Dezember 2017

Die Spendenbereitschaft in Österreich stiegt weiter. So spendeten allein die TT-Leser bisher 23.700 Euro für „Licht ins Dunkel“.

Innsbruck (OTS) - Weihnachten 2017 ist inmitten einer deutlich unruhiger gewordenen Welt für sehr viele ein guter Zeitpunkt, um innezuhalten. Es gibt jedenfalls auch Hoffnungssignale.

Die angeblich ruhigste Zeit des Jahres ist der Advent für die allermeisten wohl schon seit Langem nicht mehr. Ganz im Gegenteil sind die Wochen vor Weihnachten geprägt von Einkaufstrubel, schriller Reklame und Jahresschluss-Stress in vielen Firmen. Die wirtschaftliche Bilanz des teilweise viel zu kommerzialisierten Festes, in dem rauschebärtige Santas auch hierzulande immer stärker die Werbetrommel rühren müssen, stimmt heuer: Der Handel berichtet dank Einkommenszuwächsen und erhöhter Kaufstimmung von spürbaren Umsatzzuwächsen, die 350.000 Urlauber-Betten in Tirols Tourismusorten sind hervorragend ausgelastet.
Weihnachten 2017: Wie passt das christliche Fest der Liebe und des Friedens in eine Zeit immer neuer politischer Krisen und Drohgebärden, eines wachsenden Extremismus und des Terrors? Wohl gerade deshalb ist der tiefere Sinn von Weihnachten gefragter denn je. Es sind hoffentlich geruhsame Tage des ganz persönlichen Innehaltens. Eine Zeit, in der sich viele auch noch mehr für Nöte anderer Menschen öffnen – gerade auch im näheren und weiteren Lebensumfeld.
Ein Beispiel ist die hohe Spendenbereitschaft der Bevölkerung:
Insgesamt 630 Millionen Euro dürften heuer für wohltätige Zwecke im In- und Ausland gespendet worden sein, ein relativ großer Anteil davon in den letzten Wochen. Allein die Leserinnen und Leser der TT spendeten zuletzt jeweils satte fünfstellige Euro-Beträge für „Licht ins Dunkel“ und den „Tiroler Sternenhimmel“ – beides Aktionen für Soforthilfe nach Schicksalsschlägen. Die Spendenbereitschaft ist sogar noch weiter gestiegen, ein ganz starkes Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität. Das sind wirklich starke Hoffnungssignale zu Weihnachten!

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