Wölbitsch/Korosec zu KH Nord: Missmanagement bei diesem Milliardengrab muss endlich aufgeklärt werden

Nächste Verschiebung nun offiziell - Untersuchungskommission zum Krankenhaus Nord ist Gebot der Stunde

Wien (OTS) - „Dank Rot-Grün hat sich das Krankenhaus Nord zu einem Milliardengrab entwickelt und sich die Inbetriebnahme bis zum St.Nimmerleinstag hinausgeschoben“, so der designierte Stadtrat Markus Wölbitsch und ÖVP Wien Gesundheitssprecherin LAbg. Ingrid Korosec angesichts der heutigen Pressekonferenz von Stadträtin Frauenberger mit der KAV-Führung und zur Bekanntgabe einer weiteren Verschiebung bei der Eröffnung des Krankenhaus Nord. Die Parallelen zum Flughafen in Berlin seien frappierend. Nach mehreren geplatzten Eröffnungsterminen habe man sich wieder einmal auf ein neues Datum festgelegt.

So soll das Krankenhaus Nord im September 2019 in den Vollbetrieb gehen. Ob dieser Termin überhaupt halten werde, sei angesichts der Vorgeschichte zudem mehr als zweifelhaft. Nach einer verkündeten weiteren Verschiebung sei wohl auch die nächste Kostenerhöhung bestimmt nicht weit.

„Das Projekt ist zur größten Steuergeldverschwendung der 2. Republik geworden sowie eindrucksvolles Symbol für rot-grünes Missmanagement und Unprofessionalität. Die Kritik des Rechnungshofes, die kürzlich den Medien zu entnehmen war, hat uns in unseren Befürchtungen bestätigt. Die Einsetzung einer Untersuchungskommission ist deshalb das Gebot der Stunde“, so Wölbitsch.

„Wir brauchen Klarheit und Wahrheit beim Krankenhaus Nord. Die politische und administrative Verantwortung muss umgehend geklärt und die parlamentarische Kontrolle in Gang gesetzt werden“, so Korosec weiter. Die ÖVP Wien habe dazu einen fertigen Antrag auf Einsetzung einer Untersuchungskommission zur Klärung der Fehlentwicklungen beim Krankenhaus Nord vorbereitet. „Alle Fehlentwicklungen und Missstände bei Planung, Konzeptionierung, Finanzierung, Kosten bzw. Kostenentwicklung, Ausschreibung und Errichtung des Krankenhaus Nord müssen schleunigst aufgeklärt werden“, so Korosec und Wölbitsch abschließend.

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