NEOS Wien/Gara ad Krankenhaus Nord: Regelmäßiger Fortschrittsbericht ist wichtiger denn je

Stefan Gara: „Fortschrittsbericht muss jetzt transparent an den Gesundheitsausschuss ergehen, sonst wackelt auch der bereits verspätete Eröffnungstermin.“

Wien (OTS) - „Es ist auf jeden Fall positiv, dass jetzt der Fahrplan für die Finalisierung und Besiedelung des Krankenhaus Nords von Stadträtin Frauenberger vorgelegt wurde. Auch die Ankündigung der Stadträtin sich nun um mehr Transparenz zu bemühen, sehen wir positiv und als Ergebnis unserer Arbeit als Opposition. Es war höchst an der Zeit, dass die Stadtregierung die bisherigen Versäumnisse eingesteht und sich um mehr Transparenz bemüht. Jetzt muss alles getan werden, damit der anvisierte Vollbetrieb mit Herbst 2019 auch tatsächlich realisiert werden kann“, betont NEOS Wien Gesundheitssprecher Stefan Gara als Reaktion auf die heutige Pressekonferenz von Stadträtin Sandra Frauenberger. „Immer wieder fordern wir einen regelmäßigen Fortschrittsbericht an den Gesundheitsausschuss um eine laufende Kontrolle der Realisierung zu garantieren. Bisher sind wir aber bei der Stadträtin auf taube Ohren gestoßen. So ein Bericht der Leitungsgruppe an den Gesundheitsausschuss wäre dringend notwendig, gerade in der finalen Phase des Projektes. Nachdem der Vollbetrieb nochmals nach hinten verschoben wurde, muss alles getan werden, damit nun wenigstens das anvisierte Datum Sommer 2019 erreicht werden kann. Und das kann nur durch volle Transparenz sichergestellt werden.“

Spitalskonzept 2030 muss kritisch evaluiert werden

Für Gara ist das Krankenhaus Nord aber nicht die einzige große Gesundheitsbaustelle in Wien: „Das Spitalskonzept 2030 basiert auf mangelnden und teilweise veralteten Fakten. Die Probleme des Konzepts wurden am Beispiel der ursprünglich geplanten Absiedlung der Augenabteilung des Donauspitals heuer bereits drastisch aufgezeigt. Deshalb muss Stadträtin Frauenberger den Mut haben, das Spitalskonzept 2030 kritisch zu evaluieren und weiterzuentwickeln v.a. hinsichtlich der Schnittstellen zu den anderen Versorgungsangeboten der Stadt. Der niedergelassene Bereich muss in die Planung der Gesundheitsversorgung miteingebunden werden, ebenso ein konkreter Ausbauplan für Primärversorgungseinheiten. Zusätzlich muss es einen stärkeren Fokus auf Prävention geben, hier muss gerade bei Kindern und Jugendlichen angesetzt werden. Daher werden wir weiter eine Task-Force für Kinder- und Jugendgesundheit einfordern“, schließt der Gesundheitssprecher.

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