„WELTjournal“/„WELTjournal +“: „Libanon – Die verlorene Generation“ und „Aleppo – Helfende Helden“

Am 20. Dezember ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - In keinem anderen Land der Welt leben – im Vergleich zur Einwohnerzahl – so viele Flüchtlinge wie im Libanon: Jeder dritte hier stammt aus dem Nachbarland Syrien. Etwa die Hälfte der Flüchtlinge ist minderjährig. Statt in die Schule zu gehen, müssen Hunderttausende von ihnen arbeiten, um zum Familieneinkommen beizutragen. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – zeigt dazu am Mittwoch, dem 20. Dezember 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 Patrick A. Hafners Reportage „Libanon – Die verlorene Generation“.

„WELTjournal +“ zeigt um 23.05 Uhr mit „Aleppo – Helfende Helden“ ein preisgekröntes Zeitdokument von Aleppos schwierigsten Monaten am Höhepunkt der Kämpfe. Nirgends offenbart sich das alltägliche menschliche Drama in Syriens Bürgerkrieg brutaler als im Leben von Aleppos freiwilligen Helfern, den sogenannten „Weißhelmen“.

WELTjournal: „Libanon – Die verlorene Generation“

Patrick A. Hafner zeigt in dieser „WELTjournal“-Reportage, wie die junge Generation ihrer Zukunft beraubt wird. Gerade jene, die nach dem Krieg in Syrien gebraucht würden, um das Land wieder aufzubauen, können meist weder lesen noch schreiben. Ein Feudalsystem, das die Chefs der inoffiziellen Flüchtlingscamps etabliert haben, zwingt Kinder ab acht Jahren zur Arbeit, um die Schulden ihrer Familien abzutragen. Da die Camp-Vorsteher für Flüchtlingsfamilien zunächst die Kosten für Schlepper, Lebensmittel und Unterbringung übernehmen, müssen sich diese im Gegenzug als billige Lohnsklaven verkaufen. Wie schwierig es ist, aus diesem System der Abhängigkeit wieder auszubrechen, zeigen die Beispiele von Kindern, die jeden Tag schwere Arbeiten verrichten, damit das Überleben ihrer Familien gesichert ist.

WELTjournal +: „Aleppo – Helfende Helden“

„Aleppo ist ein Synonym für die Hölle“, sagte der damalige UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon über die jahrelang schwer umkämpfte syrische Stadt. Seit einem Jahr ist Aleppo wieder unter Kontrolle der Regierungstruppen von Staatschef Assad. Der Ostteil der einstigen Handelsmetropole, der lange von Rebellen gehalten wurde, liegt nach wie vor in Trümmern.
Khaled und Mahmoud gehören zu denjenigen, die nach Bombenangriffen oder Anschlägen als Erste zur Unglücksstelle eilen, um Menschenleben zu retten, aber viel zu oft nur noch Tote bergen können. Die Freiwilligenorganisation „White Helmets“ wurde 2016 für den Friedensnobelpreis nominiert und mit dem alternativen Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

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