Schultes: Landwirtschaftskammern begrüßen neue Bundesregierung

Große Aufgaben für Ministerin Köstinger: GAP-Reform, Energiezukunft, Tourismus

Wien (OTS) - Wien, 18. Dezember 2017 (aiz.info). - "Die Landwirtschaftskammern begrüßen die neu angelobte Bundesregierung, insbesondere die neue Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger. In ihrer Verantwortung stehen nun die Bereiche Land- und Forstwirtschaft, Umwelt, Wasserwirtschaft, Energie, Bergbau und Tourismus. Die neue Ministerin steht vor großen Aufgaben, wie die anstehende Reform der EU-Agrarpolitik, die Umsetzung einer nachhaltigen Klimapolitik oder die Vereinfachung und Entbürokratisierung zahlloser Vorschriften zeigen. Die neue Verantwortlichkeit am Wiener Stubenring bildet auch eine gute Grundlage für eine engere Kooperation der Ressourcen-Sektoren Landwirtschaft und Tourismus. Wir freuen uns auf eine konstruktive und gute Zusammenarbeit. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die Zukunft von Menschen und Unternehmen im ländlichen Raum langfristig abzusichern", erklärte Hermann Schultes, Präsident der LK Österreich, zur Angelobung der neuen Bundesregierung. 

"Der ländliche Raum ist ein Zukunftsraum, der jedoch die gleichen Chancen braucht wie die Städte, um erfolgreich sein zu können. Hier gibt das Regierungsübereinkommen starke positive Signale, die vom agrarischen Bereich über die Digitalisierung bis hin zur Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln reichen. Die Landwirtschaftskammern können bei der Umsetzung all dieser Initiativen ihre Expertise einbringen. Sie sehen es als eine ihrer wesentlichen Aufgaben an, den Bäuerinnen und Bauern sowie allen Mitgliedern durch Beratung, Förderung und Interessenvertretung eine positive Zukunft zu ermöglichen", so der Präsident. 

Schultes bedankte sich bei Andrä Rupprechter, dem Vorgänger Köstingers im Amt des Landwirtschafts- und Umweltministers: "Rupprechter hat in seiner Zeit als Bundesminister klare Zeichen für die Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Raum gesetzt. Das reicht beispielsweise von der Lösung der Almproblematik über die Stärkung der Biolandwirtschaft und den Masterplan Ländlicher Raum bis hin zur jüngst in Brüssel beschlossenen Omnibus-Verordnung, die weitere Reformschritte in der EU-Agrarpolitik vorsieht." (Schluss)

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