ÖGB-ARGE-ÄrztInnen: Schlechter Tag für die Gesundheit

Fall des Rauchverbotes in der Gastronomie belastet ArbeitnehmerInnen

Wien (OTS) - „Der geplante Fall des Rauchverbotes in der Gastronomie belastet vor allem die dort Beschäftigten. Insofern ist die heutige Angelobung der neuen Bundesregierung kein guter Tag für die Gesundheit“, erklärt der Vorsitzende der ARGE-ÄrztInnen im ÖGB Johann Sipötz. Auch die Eingliederung des Gesundheitsministeriums ins Sozialministerium sei „nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss“.++++

Das bereits beschlossene Rauchverbot in der Gastronomie mit Mitte des Jahres wäre ein guter Schutz der Gesundheit der Beschäftigten gewesen. Die Ankündigung der neuen Regierung, dieses wieder Rückgängig zu machen, trifft daher die Gesundheit tausender Menschen in der Gastronomie. Sipötz: „Das ist schlicht unverantwortlich und lässt die ArbeitnehmerInnen in der Gastronomie sprichwörtlich in den Rauchwolken stehen - zum Schaden ihrer Gesundheit.“ Die Argumentation, es sei der freie Wille jedes Menschen zu rauchen oder nicht, sei reiner Zynismus. Sipötz: „Die Beschäftigten in der Gastronomie haben diese Entscheidung nicht.“

Skeptisch sieht Sipötz auch die Zusammenlegung des Gesundheitsministeriums mit dem Sozialministerium: „Offensichtlich ein Zeichen der Wertigkeit der Gesundheitsanliegen der künftigen Regierungspolitik.“  Enttäuschend ist auch der Inhalt des Regierungsprogrammes. Sipötz: „Zu den brennenden Fragen der Gesundheit wie ÄrztInnenmangel oder Finanzierung gibt es entweder nur Vages oder gar nichts.“

 



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