Tröls-Holzweber: ÖVP Niederösterreich steckt bei Glyphosat Kopf in den Sand

Mehrheitspartei verwehrt SPÖ-Antrag betreffend Totalverbot Dringlichkeit

Niederösterreich/St. Pölten (OTS) - Keine Dringlichkeit sprach vorgestern die ÖVP Niederösterreich im Zuge der Sitzung des NÖ Landtages einer SPÖ-Initiative für ein allgemeines Verbot des Umweltgifts Glyphosat zu, obwohl das Herbizid von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) als „wahrscheinlich krebserregend“ und als „DNA-schädigend“ eingestuft wurde. „Kärnten, Burgenland, Vorarlberg und sogar die künftige schwarz-blaue Bundesregierung haben in den letzten Tagen die unverzügliche Notwendigkeit des Handelns erkannt, bloß in Niederösterreich blockiert die Mehrheitspartei im Landtag die parlamentarische Debatte darüber“, ist SPNÖ-Umweltsprecherin Ilona Tröls-Holzweber noch immer fassungslos.

Statt auf Nummer sicher zu gehen, um unser Leben, das unserer Kinder und deren Zukunft zu schützen, und sich wenigstens gemeinsam, parteiübergreifend für ein zeitlich befristetes Verbot, wie beispielsweise in Kärnten, auszusprechen, werde der Kopf in den Sand gesteckt und weiter zugeschaut, wie unsere Umwelt und unsere Lebensmitteln vergiftet würden, ärgert sich Tröls-Holzweber: „Das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat ist eine Gefahr für Mensch, Tier und Natur. Daran besteht kein Zweifel. Für Niederösterreich bleibt jetzt nur mehr die Hoffnung, dass die absolute Mehrheit der Volkspartei fällt und im Land der Weg für ein Totalverbot frei wird.“

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