Ellensohn zu Studiengebühren: ÖVP und FPÖ zerstören die Bildungs-Chancen von vielen jungen Menschen

Wien (OTS) - Kritik an den von der künftigen schwarz-blauen Regierung angekündigten allgemeinen Studiengebühren kommt vom Klubobmann und Bildungssprecher der Grünen Wien, David Ellensohn: „Pädagogische Konzepte aus dem letzten Jahrhundert, Budget-Stillstand für alle Schulen in Österreich und jetzt auch noch 1.000 Euro pro Jahr Studiengebühren. Die dumme Bildungspolitik von ÖVP und FPÖ zerstört vielen jungen Menschen ihre Bildungs-Chancen und schwächt damit am Ende auch den Wirtschaftsstandort Österreich. Studiengebühren bedeuten unüberwindbare Zugangshürden für einkommensschwache Familien. Bildung für alle zu ermöglichen ist eine Frage der Gerechtigkeit und Intelligenz“, so Ellensohn. „Österreich kann es sich nicht leisten, auf die Talente der Kinder von ArbeiterInnen zu verzichten. 1.000 Euro Studiengebühren pro Jahr wird viele junge Menschen vom Studium abhalten“.  

Besonders pikant ist, dass die schwarz-blauen Verhandler unumwunden zugeben, dass die Studiengebühren nicht zur Finanzierung der Hochschulen herangezogen werden. „Schwarz-blau behauptet, die deutschen Studierenden mit einem Steuerbonus im Land halten zu wollen. Warum müssen dann aber alle Studierenden 1.000 Euro an Gebühren pro Jahr zahlen, wenn es blau-schwarz angeblich nur um die deutschen MedizinstudentInnen geht? Die Unis werden von allen in Österreich finanziert und sind deshalb auch für alle da und nicht für die Söhne von Burschenschaftern und selbsternannten Eliten“, so Ellensohn abschließend.

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