meinungsraum.at-Umfrage: „61 Prozent der Österreicher empfinden die Raucherregelung der Regierung als ausreichend“

Für die Gastronomen hätte es laut Umfrage mit 800 Befragten mehr Geschäft bedeutet, wenn das generelle Rauchverbot gekommen wäre.

Nur 39 Prozent der Gesamtbevölkerung und 52 Prozent der Nichtraucher wünschen sich ein generelles Rauchverbot. 28 Prozent der Nichtraucher und 70 Prozent der Raucher erachten diese Regelung als gut. Auf die Gesamtbevölkerung umgelegt, ist es also eine Mehrheit von 61 Prozent, die die Entscheidung der Regierungsverhandler gut findet oder zumindest damit leben kann.
Herbert Kling, Geschäftsführer von meinungsraum.at
Interessant ist, dass es für die Gastronomen mehr Geschäft bedeutet hätte, wenn das generelle Rauchverbot gekommen wäre. Zwar geben 44 Prozent der Raucher beziehungsweise 17 Prozent der Gesamtbevölkerung an, dass sie seltener ausgehen würden, wenn es nur noch Nichtraucherlokale gäbe. Dem stehen aber 20 Prozent gerechnet auf die Gesamtbevölkerung gegenüber, die öfter ausgehen würden, wenn es keine Raucherlokale mehr gäbe.
Herbert Kling, Geschäftsführer von meinungsraum.at

Wien (OTS) - Kaum ein Thema entzweit in den letzten Tagen die Gemüter mehr, als die Entscheidung der Regierungsverhandler, das ursprünglich ab Mai 2018 geplante absolute Rauchverbot in der Gastronomie zu kippen. Nichtraucher- und Raucherlobbys machen mobil. Doch was denken die Österreicher darüber? Laut einer aktuellen Umfrage des Onlinemarktforschungsunternehmens meinungsraum.at mit 800 befragten Österreichern begrüßen 41 Prozent der Gesamtbevölkerung und 70 Prozent der Raucher die Entscheidung der Regierungsverhandler. Herbert Kling, Geschäftsführer von meinungsraum.at: „Nur 39 Prozent der Gesamtbevölkerung und 52 Prozent der Nichtraucher wünschen sich ein generelles Rauchverbot. 28 Prozent der Nichtraucher und 70 Prozent der Raucher erachten diese Regelung als gut. Auf die Gesamtbevölkerung umgelegt, ist es also eine Mehrheit von 61 Prozent, die die Entscheidung der Regierungsverhandler gut findet oder zumindest damit leben kann.“

Wenig überraschend ist, dass Raucher bevorzugt in Raucherlokale und Nichtraucher in Nichtraucherlokale gehen. Auf die Gesamtbevölkerung gerechnet bevorzugen aber 72 Prozent Nichtraucherlokale. meinungsraum.at-Geschäftsführer Kling: „Interessant ist, dass es für die Gastronomen mehr Geschäft bedeutet hätte, wenn das generelle Rauchverbot gekommen wäre. Zwar geben 44 Prozent der Raucher beziehungsweise 17 Prozent der Gesamtbevölkerung an, dass sie seltener ausgehen würden, wenn es nur noch Nichtraucherlokale gäbe. Dem stehen aber 20 Prozent gerechnet auf die Gesamtbevölkerung gegenüber, die öfter ausgehen würden, wenn es keine Raucherlokale mehr gäbe.“

Für die Österreicher ist klar, wer diese neue Position in Sachen Rauchen in Österreich zu verantworten hat. 57 Prozent der Bevölkerung meinen, dass Heinz Christian Strache (FPÖ) als Raucher einen hohen Einfluss auf diesen Koalitionsvorschlag hat.

Die Neuorientierung führte auch dazu, dass auch der aktive Widerstand gegen das Rauchen steigt. Bereits 12 Prozent der Befragten haben die Nichtraucher-Petition der österreichischen Krebshilfe unterschrieben. 31 Prozent wollen das noch tun.

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