Liste Pilz/Kolba zu Niki-Pleite: Forderung nach Insolvenzabsicherung bei Nur-Flug-Buchung

Zehntausende gestrandet - Regelung bei Pauschalreisen als Vorbild

Wien (OTS) - Die Pleite von Niki lässt zehntausende Reisende stranden. Zwar werden Rückholaktionen für diese Reisenden organisiert, doch dadurch werden Urlaube entsprechend verkürzt. Im Fall, dass der bevorstehende Abflug in den Urlaub entfällt, haftet für Reisende einer Pauschalreise (Transport und Unterkunft aus einer Hand) der Reiseveranstalter. Im Fall einer Pleite des Reiseveranstalters müsste dessen gesetzlich vorgeschriebener Insolvenzabsicherer das Geld zurückzahlen.

“Es ist völlig unverständlich, weshalb man bei Vorauszahlungen an den Pauschalreiseveranstalter gegen eine Insolvenz geschützt sein soll, der Nur-Flug-Reisende wegen seiner Vorauszahlungen aber als Insolvenzgläubiger zittern soll. Wir fordern die EU-Kommission auf, auch für Nur-Flug-Buchungen denselben Schutz für Vorauszahlungen einzuführen, den es in der Pauschalreiserichtlinie für Pauschalreisen gibt”, fordert Peter Kolba, langjähriger Verbraucherschützer und nun Bereichssprecher für Bürgerrechte und Klubobmann der Liste Pilz.

 

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