ÖH Uni Wien kritisiert Vorstöße zu flächendeckenden Studiengebühren aufs Schärfste

Die neue Regierung muss mit umfangreichen Protesten rechnen

Wien (OTS) - Die ÖH Uni Wien kritisiert die aktuellen Ergebnisse der Verhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ flächendeckende Studiengebühren in den Österreichischen Universitäten einführen zu wollen. “500 Euro pro Semester bedeuten eine immense Belastung für viel Studierende. Das ist eine wirtschaftliche Maßnahme, die im Deckmantel der Leistungsförderung und Qualitätssteigerung daherkommt, in Wahrheit aber nur die neoliberale Verwertungslogik der “neuen” ÖVP bedient”, sagt Lena Köhler (GRAS) vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien. “Die neue Regierung kann sich auf unseren Protest am Tag der Angelobung vorbereiten”, so Köhler.

Viele Menschen werden sich nun ein Studium nun nicht mehr leisten können. “Studiengebühren stellen nicht nur eine Belastung für Studierende dar, die sich bereits im Studium befinden, sondern werden auch viele junge Menschen davon abhalten, überhaupt ein Studium anzufangen, aus Sorge sich dieses nicht leisten zu können. Es kann nicht das Ziel einer Gesellschaft sein, Menschen von Bildung fernzuhalten”, kritisiert Sandra Velebit (VSStÖ) vom Vorsitzteam.

“Mit diesem Ergebnis war leider zu rechnen, da die Schwarz-Blaue Koalition bereits in ihrer letzten Legislaturperiode Studiengebühren eingeführt hat. Wir fordern weiterhin den freien und offenen Hochschulzugang für alle und eine öffentliche Ausfinanzierung der Universitäten”, schließt Frederike Schuh (KSV- LiLi) vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.
Die ÖH Uni Wien ruft alle Studierenden dazu auf, am Tag X, dem Tag der Regierungsangelobung auf die Straße zu gehen und ihre Rechte einzufordern.
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