Glyphosat: SPÖ überzeugt ÖVP und FPÖ von notwendigem nationalenem Verbot

Fellner: Dank an Peter Kaiser: Hartnäckigkeit macht sich bezahlt. Zukünftige Regierung zum Umdenken gezwungen. Zu unser aller Schutz heißt es jetzt, Nägel mit Köpfen zu machen.

Klagenfurt (OTS) - Erfreut zeigt sich SPÖ Landesparteigeschäftsführer Daniel Fellner, dass der Druck der SPÖ, insbesondere von Kärntens Landeshauptmann und Landesparteivorsitzendem Peter Kaiser, hinsichtlich eines Verbotes des Unkrautgiftes Glyphosat die beiden Bundes-Koalitionsverhandler ÖVP und FPÖ jetzt offenbar doch noch zum Einlenken gebracht hat. Laut Medienberichten haben sich ÖVP-Obmann Kurz und FPÖ-Obmann Strache nun doch noch dazu durchgerungen, das im Verdacht krebserregend zu sein stehende Glyphosat österreichweit zu verbieten.

„Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass sich die Hartnäckigkeit einer Politik, nämlich sozialdemokratischer Politik – die den Menschen, die Tierwelt und die Umwelt in den Mittelpunkt rückt – bezahlt macht“, so Fellner, der Landeshauptmann Peter Kaiser für seine „Pionierarbeit“ dankt.

Von Kärnten aus waren auf Initiative Kaisers in den vergangenen Tagen viele Vorstöße unternommen worden, welche ein Verbot dieses Unkrautvernichtungsmittels zum Ziel haben und sukzessive von anderen Ländern und politischen Verantwortungsträgern aufgegriffen wurde. Erst gestern, Dienstag, wurde von LH Kaiser bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht und gleichzeitig die zukünftigen Koalitionspartner auf Bundeseben ÖVP und FPÖ aufgefordert, sich diesem wichtigen Thema anzunehmen und klar Stellung zu beziehen.

„Wenn ein Produkt unter der Klassifizierung ‚wahrscheinlich‘ krebserregend geführt wird und Studien einen klar begründeten Verdacht auf die Gefährdung von Menschen, Fauna und Flora attestieren, dann gehört dieses aus dem Verkehr gezogen“, so Fellner, der Sebastian Kurz und Heinz Christian Strache an ihren Worten messen will. „Jetzt gilt es Nägel mit Köpfen zu machen, um den Menschen, Tieren und die Umwelt nicht zu gefährden und den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten.“

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