Ausgezeichnete Energie-Videos & Künstliche Intelligenz als Rap erklärt

Preisverleihung des Videowettbewerbs für Schüler/innen und Studierende von ScienceClip.at und AIT

Wien (OTS) - Schüler/innen aus der Steiermark, aus Oberösterreich und aus Wien sind die Preisträger/innen des diesjährigen Videowettbewerbs „3... 2... 1... ENERGIE! Alles, was uns antreibt“ von ScienceClip.at und AIT Austrian Institute of Technology. In der Kategorie Studierende überzeugte ein Student der TU Graz die Jury und schließlich auch das junge und junggebliebene Publikum der Preisverleihung mit seiner 180-Sekunden-Erklärung des Themas „Künstliche Intelligenz“, die er live im Stil eines Rap-Songs präsentierte.

Die Jury des Videowettbewerbs, den die Wissenschaftskommunikations-Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, heuer bereits zum fünften Mal gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology veranstaltete, stand vor keiner leichten Entscheidung: Sie musste aus insgesamt 84 Einreichungen aus ganz Österreich die besten Schüler/innen-Videos zum Thema Energie bzw. die beste schüler/innengerechte Erklärung von Künstlicher Intelligenz auswählen. Letzten Donnerstag war es dann soweit: Die Siegerinnen und Sieger wurden an der TU Wien im Rahmen einer unterhaltsamen Preisverleihung mit intellektuellem Mehrwert ausgezeichnet.

Spannende Themen in Hörsaalatmosphäre

Wie OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer in seiner Begrüßung festhielt, sind im Zuge der Produktion der eingereichten Videos ein paar hundert Schülerinnen und Schüler intensiv in die Welt der Naturwissenschaft und Technik eingetaucht und haben sich mit dem Themenfeld Energie auseinandergesetzt. Ein hochaktuelles und durchaus kritisch zu betrachtendes Thema, das heuer auch Inhalt der Wettbewerbskategorie Studierende war, beleuchtete Dipl.-Ing. Helmut Leopold in seinem Impulsvortrag „Künstliche Intelligenz – Sind Maschinen intelligent? Können Tauben und Maschinen abergläubisch sein?“. Seine Antworten auf diese Fragen sowie Einblicke in den aktuellen Forschungsstand, ethische Herausforderungen und die „Pubertät von Robotern“ stießen auch bei den Schüler/innen auf großes Interesse und gaben dem Publikum zahlreiche Denkanstöße mit auf den Weg.

Die Preisträger/innen

Höhepunkt der Veranstaltung war naturgemäß die Verleihung der Preise inkl. Präsentation der Siegervideos. Die Preisträger/innen 2017 sind:

*Kategorie Schüler/innen I – Unterstufe

1. Platz: „Science Clip 3 2 1 ENERGIE... Alles was uns antreibt“, 4D-Klasse des BG/BRG Leoben 1; 2. Platz: „Strom sparen und speichern“, Tobias Hansbauer, Vincent Meyer, Marcus Tomandl, Felix Einböck, Philipp Lehner, Eduard Leidinger, Konstantin Hörmanseder, NMS Riedau

*Kategorie Schüler/innen II – Oberstufe

1. Platz: „Wasserstoffmotor“, Alexander Ortner, Maximilian Enenkel, BG/BRG Pichelmayergasse, Wien; 2. Platz: „Das Kugelstoßpendel“, Melanie Draskovits, Miriam Pöchhacker, BG/BRG Pichelmayergasse, Wien

*Der Sonderpreis für die Schule mit den meisten Einreichungen ging – zum dritten Mal in Folge – an das BG/BRG Pichelmayergasse in Wien. Der Dank galt dabei vor allem den beiden Lehrer/innen Mag. Ivan Poropat und Mag. Margot Schiller, die zahlreiche Schüler/innen zur Teilnahme am Wettbewerb motiviert haben.

*Kategorie Studierende

In der Kategorie Studierende lautete die Herausforderung dieses Jahr: „Erklär's in 180 Sekunden: Künstliche Intelligenz“. Dabei sollten die Fragestellungen „Was ist Künstliche Intelligenz?“ und „Wie schätzt du die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz ein?“ so anschaulich beantwortet werden, dass Schüler/innen ab 10 Jahren der Erklärung folgen können. In den Augen der Jury hat Maximilian Steger von der TU Graz diese Herausforderung am besten gemeistert. Dass diese Entscheidung richtig war, bewies der frenetische Applaus des mehrheitlich jugendlichen Publikums, als Maximilian Steger seine Erklärung live als Rap präsentierte.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Wissenschaftsshow des Moderators und Juryvorsitzenden Dr. André Lampe. Der Physiker und Wissenschaftskommunikator aus Berlin brachte ein besonderes Mikroskop aus den 1950er Jahren mit nach Wien und gab damit Einblick in seine Forschungsarbeit.

Die Jury

Die Mitglieder der Jury unter dem Vorsitz von Dr. André Lampe waren: Mag. Christa Bernert (bmvit), Dr. Walter Ehrlich-Schupita (TU Wien), Mag. (FH) Janine Handel (Faszination Technik), Dr. Stefan Kalchmair (Helbling Technik GmbH), Mag. Verena Kotzab (Wissensfabrik Österreich), Mathieu Mahve-Beydokhti, BSc (ScienceCenter Netzwerk), Mag. (FH) Michael Mürling (AIT Austrian Institute of Technology), Dr. Clemens Ostermaier (Infineon Technologies Austria), Dipl.-Ing. Peter Reichel (OVE), Mag. Alexandra Reischl (Joanneum Research), Mag. (FH) Sabine Sattler, MA (Faszination Technik), Dipl.-Ing. Florian Schmid (ScienceCenter Netzwerk), Mag. Petra Siegele (youngScience), Stefan Zitz, M.Sc., PhD-Student (Forschungszentrum Jülich GmbH, Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg).

Neuauflage 2018

ScienceClip.at wird auch im Herbst nächsten Jahres wieder einen Wissenschafts-Videowettbewerb für Schüler/innen und Studierende veranstalten, alle Informationen dazu werden zeitgerecht auf der Webseite sowie den Social Media-Kanälen von ScienceClip.at zu finden sein.

Über ScienceClip.at:

Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit Expert/innen die Begeisterung von Forscher/innen an interessierte Schüler/innen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von Forscher/innen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, Doppelmayr, Infineon, Joanneum Research, Linz AG und WolfVision.

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Über den OVE:

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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