Unfallversorgung der Arbeitnehmer wird mutwillig zerstört!

FCG-Pöltl: „Mit der Abschaffung der Unfallversicherung würden die Arbeitnehmer ihr soziales Netz verlieren!“

Wien (OTS) - Statt an die Interessen der Versicherten zu denken, wollen die türkis-blauen Regierungsverhandler auf massiven Druck der FPÖ offensichtlich doch noch die heftig kritisierte und unverantwortliche Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger durchziehen, wie Medienberichten zu entnehmen ist. „Dabei will man auch gleich die AUVA auflösen und verkauft dies sogar fälschlicherweise noch als Einsparung“, kritisiert Fritz Pöltl, der Vorsitzende der ÖAAB-FCG-Fraktion der AK-Wien. Mit der Zerschlagung der AUVA würde man in Wirklichkeit nur ein soziale Netz für verunfallte Arbeitnehmer zerstören, gleichzeitig aber die Verwaltungskosten sogar erhöhen.
Blinde reden von Farbe
„Hier reden offenbar Blinde von der Farbe“, sagt Fritz Pöltl in Richtung Regierungsverhandler. Gerade die Strukturen der AUVA mit der integrierten Planung und Koordination von Prävention, Unfallheilbehandlung, Rehabilitation und Rentenzahlungen gewährleisten nicht nur eine umfassende, sondern auch eine kostengünstige und effiziente Versorgung. „Mit dem Aus für die AUVA würde an der falschen Stelle gespart - nämlich nur bei den verunfallten Versicherten!“ kritisiert Pöltl. Sorgen macht er sich auch um die Beschäftigten der AUVA. „Schlimm genug, dass Gewerkschafter und politische Funktionäre nur aus den Medien erfahren, welche Grauslichkeiten die Koalitionsverhandler planen. Was passiert denn etwa mit den Mitarbeitern der AUVA, die nicht übernommen werden? Können Strache und Kurz es verantworten, diese Menschen einfach auf die Straße zu setzen?“ fragt Pöltl abschließend. Geplant und bereits beschlossen sei laut Tiroler Tageszeitung von ÖVP und FPÖ nämlich, nur noch vier Krankenkassen unter dem Dach des Hauptverbands zuzulassen, die Länder zu entmachten und die Unfallversicherungsanstalt AUVA gänzlich aufzulösen. Vorwürfe wie „Zentralismus“, „Enteignung“ und „politische Machtübernahme in den Sebstverwaltungen“ werden seither von vielen Seiten laut. Sehr laut zuletzt auch aus den VP-dominierten Ländern. Und nunmehr auch aus der FCG-ÖAAB-Fraktion der Wiener Arbeiterkammer.

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