ÖH gratuliert der neuen uniko-Präsidentin Eva Blimlinger

Verstärkte Zusammenarbeit erforderlich, um aktuelle Probleme zu lösen

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) gratuliert Eva Blimlinger zur Wahl als Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko). Blimlinger folgt auf Oliver Vitouch und ist erst die zweite Frau an der Spitze der uniko. „Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit in den kommenden zwei Jahren“, so Marita Gasteiger vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung. „Durch den Input aller Studierenden haben wir eine hohe Expertise und freuen uns, diese mit der uniko zu teilen. Uns ist es wichtig gemeinsam mit der uniko an die neue Bundesregierung heranzutreten, um die anstehenden Probleme im Hochschulbereich zu lösen“, führt Gasteiger weiter aus.

Auf der vergangenen Sitzung des uniko-Präsidiums wurde eine verstärkte Zusammenarbeit mit der ÖH Bundesvertretung als Ziel ausgegeben. „Die Ausfinanzierung des Hochschulsektors kann als gemeinsames Anliegen betrachtet werden. Das Bekenntnis der Bundesregierung dazu ist unerlässlich, um den Hochschulbereich weiterzuentwickeln“, erklärt Gasteiger. Vom Ausbau des Qualitätssicherungssystems der Universitäten über eine finanzielle Entlastung Drittstaatenstudierender bis hin zur Situation von erwerbstätigen Studierenden stehen aktuell viele Baustellen an. „Die Einführung des Status Teilzeitstudierende_r und ein weiterer Ausbau des Stipendiensystems sind jedenfalls Ziele, für die uniko und ÖH gemeinsam kämpfen werden“, hält Gasteiger fest.

Die ÖH steht für den freien und offenen Hochschulzugang. Sollte in der kommenden Legislaturperiode tatsächlich über die Einführung flächendeckender Studiengebühren und weiterer Zugangsbeschränkungen diskutiert werden, wird die ÖH sich dagegen wehren. „Anstatt bloßer Symptombekämpfung fordern wir zielführende Lösungen wie eine echte Orientierungsphase im Studium. Wenn sich die neue uniko-Präsidentin hier als Partnerin erweist, freut uns das natürlich sehr“, so Gasteiger abschließend.

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