„ORF III Kulturdienstag“: Weihnachtsausgabe „Was schätzen Sie ..?“, ORF-III-Neuproduktion „Lebensraum Wiener Villen“

Außerdem: „Mythos Geschichte“-Tripel über fürstliche Schätze, Burgherren und barocke Architektur

Wien (OTS) - Am „ORF III Kulturdienstag“, dem 12. Dezember 2017, wird es auch bei „Was schätzen Sie ..?“ (20.15 Uhr) weihnachtlich. In der Sendung für Sammler/innen, Kunstliebhaber/innen und Trödelfans wird dieses Mal die schönste Riesenkrippe des Landes unter die Lupe genommen. Kunstkenner Karl Hohenlohe reist dafür extra in die Kaiserstadt Bad Ischl. Besonderes Highlight: Hohenlohe schwingt gemeinsam mit seiner Frau Martina den Kochlöffel und überprüft die Tauglichkeit eines barocken Kochbuchs, dessen Rezepte schon Kaiser und Erzbischöfe begeistert haben. Ob das auch heute noch gelingt, wird sich zeigen.

Danach folgt in „Erbe Österreich“ die Premiere der ORF-III-Neuproduktion „Lebensraum Wiener Villen“ (21.05 Uhr). Was wäre Wien ohne seine prächtigen Villen? Die Häuser, die vor allem in Hietzing, Währing und Döbling im 19. Jahrhundert gebaut wurden, haben diese Bezirke nachhaltig geprägt. Berühmte Leute haben in solchen Häusern gewohnt: von Katharina Schratt über Hans Moser bis Peter Alexander. Im Film von Isabel Gebhart und Marie-Thérèse Thiery wird das großbürgerliche Leben in den Wiener Villen porträtiert, darunter die Häuser Ludwig Wittgenstein, Gustav Klimt, Otto Wagner, Felix Salten, Schratt, Moser und Alexander. Es ist eine typische Wiener Lebenskultur, in der sich Bildungsbürgertum, Wohlstand und Kunstsinnigkeit zu einer einzigartigen Mischung verbinden.

„Mythos Geschichte“ wendet sich anschließend fürstlichen Schätzen, beeindruckenden Burgherren und barocken Architektur-Meisterwerken zu, beginnend mit „Der Fürst und seine Schätze – Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein“ (21.55 Uhr). Der Fürst von Liechtenstein ist einer der reichsten Monarchen der Welt. Zu seinen Schätzen zählen auch rund 1.700 Werke Alter Meister – vermutlich die größte private Gemäldesammlung ihrer Art. Regisseurin Marion Flatz-Mäser warf einen Blick in die Sammlung des zugänglichen Monarchen.
Die „Schlossherren des 21. Jahrhunderts“ (22.45 Uhr) stehen danach im Fokus. Der Film von Otmar Schrott stellt vier unterschiedliche Burgen und Schlösser Oberösterreichs vor: die Burg Clam im Machland, das Schloss Eferding, das Schloss Aschach und das Schloss Cumberland nahe Gmunden inklusive ihrer adeligen Bewohner/innen.
Den Abend beendet die Dokumentation „Himmlische Bühnen – Auf den Spuren der Barockbaumeister“ (23.20 Uhr). Bis zu 1.500 Architekten, Baumeister, Stukkateure und andere Bauhandwerker aus dem heutigen Vorarlberg errichteten im ausgehenden 17. und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Grenzregionen zwischen Süddeutschland, Frankreich und der Schweiz jene Bauwerke, die noch heute als Zeugnisse für Macht und Reichtum der katholischen Kirche in jener Zeit gelten: die barocken Klöster und Kirchen mit all ihrer opulenten Pracht. Sie hinterließen rund 600 Bauwerke, von denen viele bis heute Besucher/innen aus aller Welt anlocken, auch wenn sie längst anderweitig genutzt werden.

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