Neues Kompetenzzentrum für Datensicherheit an der FH St. Pölten

LH Mikl-Leitner: „Ein Gewinn für den gesamten Wirtschaftsstandort Niederösterreich“

St. Pölten (OTS/NLK) - Die im Bereich der Datensicherheit und des Datenmanagements führende Firma Kapsch wird eine neue Geschäftsstelle in St. Pölten und gemeinsam mit der dortigen Fachhochschule den „Austria IT Security Hub“ in der Landeshauptstadt gründen. Damit sollen Innovationen im Umfeld der Datensicherheit beschleunigt und auch Talenteförderung und Wissensvermittlung rund um Cybersecurity vorangetrieben werden. Das haben heute Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sowie der Vorstand der Kapsch Business Com Jochen Borenich, der Bürgermeister von St. Pölten Matthias Stadler und der Departmentleiter Informatik und Security der FH St. Pölten, Johann Haag, im Zuge einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus bekannt gegeben.

„Cyber Security ist ein ganz wichtiges und zentrales Thema, Datensicherheit und Datenmanagement sind Themen, die in der Zukunft immer wichtiger werden“, betonte Landeshauptfrau Mikl-Leitner in ihrer Stellungnahme. Die neue Kapsch-Geschäftsstelle in St. Pölten sei daher „ein Gewinn und ein Mehrwert für den gesamten Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, so die Landeshauptfrau. Das Thema „digitaler Wandel“ stehe „für uns in der Landespolitik ganz oben auf der Prioritätenliste“, hielt sie fest: „Wir wollen den digitalen Wandel nutzen, für mehr Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität.“

Um auf den Fachkräftemangel vor allem im IT-Bereich zu reagieren, setze man arbeitsmarktpolitische und bildungspolitische Maßnahmen, verwies die Landeshauptfrau u. a. auf den neuen Beschäftigungspakt, auf die Talenteförderung im Talentehaus, auf die Schwerpunktsetzung im Zuge eines Pilotprojektes für die Handelsakademien im Waldviertel und auf die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft, die „immer wichtiger“ werde.

Die Anzahl der Daten werde sich bis 2025 verzehnfachen, betonte Jochen Borenich, Vorstand der Kapsch BusinessCom. Er verwies in diesem Zusammenhang auf das „Cyber Security Defense Center“, das von seinem Unternehmen betrieben werde. In dieser Spezialabteilung für Datensicherheit werden Angriffe identifiziert und analysiert, um Attacken abzuwehren und bei Vorfällen rasch und richtig zu reagieren. „Deswegen brauchen wir bestens ausgebildete Fachleute“, so Borenich, der hier die Kooperation mit der Fachhochschule St. Pölten besonders hervorhob.

Die Fachhochschule St. Pölten sei „toll positioniert in Lehre und Forschung“ und „eines unserer Aushängeschilder“, sagte der St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler. IT und Digitalisierung seien „der Zukunftsmarkt“, die Fachhochschule punkte dabei vor allem auch durch die praxisnahe Ausbildung, so Stadler: „Das sehe ich hier bei diesem Projekt mit Kapsch ganz besonders gegeben.“ Er sei „stolz, dass die FH St. Pölten das einzige Institut für IT-Sicherheitsforschung in Österreich hat“, so Stadler: „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das uns auszeichnet.“

Die Fachhochschule sei bekannt für ihre praxisnahe Ausbildung, sie sei aber auch in der Forschung sehr erfolgreich, betonte Johann Haag von der FH St. Pölten. Gemeinsam mit der Firma Kapsch habe man nun die Idee eines „IT Security Hub“ entwickelt, informierte er: „Mit dieser Plattform wollen wir Talente fördern, Schulen und Unternehmen vernetzen und Innovationen fördern.“

Zielsetzung des „Hub“ ist es, die heimische ICT-Sicherheitswirtschaft und ICT-Sicherheitsforschung durch Vernetzung, Information und intersektorale Kooperationsmaßnahmen zu stärken. Es sollen Rahmenbedingungen verbessert werden, die IT-Security-Exzellenz für heimische Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, start-ups und Unternehmen gefördert sowie IT Security in allen Ausbildungsbereichen und –institutionen in Kooperation mit Unternehmen verankert und sichtbar werden.

Zeitgleich mit dem Engagement im Rahmen des Security Hubs eröffnet Kapsch die neue Geschäftsstelle in St. Pölten. Zu den Kunden des Unternehmens in Niederösterreich zählen u. a. das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, die Niederösterreichische Landeskliniken Holding und auch Unternehmen wie die Voith GmbH, das NÖ Pressehaus oder die Schaeffler Austria GmbH.

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