Pendlerinnen und Pendler profitieren vom Fahrplanwechsel

Wilfing: „Verbesserungen bringen 33.000 zusätzliche Sitzplätze und 2 Millionen Zugkilometer mehr“

St. Pölten (OTS/NLK) - „Mit dem von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vorgestellten Mobilitätspaket bauen wir den öffentlichen Verkehr in Niederösterreich massiv aus. Einen ersten Schritt haben wir bereits mit der Taktverdichtung auf der S7 Richtung Schwechat im September gesetzt. Mit dem jetzigen Fahrplanwechsel folgt der nächste Schritt: Wir erweitern das Bahnangebot um zwei Millionen Zugkilometer auf dann insgesamt 30 Millionen Zugkilometer und 51 Millionen Buskilometer jährlich. Damit bieten wir auch 33.000 zusätzliche Sitzplätze Tag für Tag an und nehmen für dieses Paket zusätzlich 15 Millionen Euro jährlich in die Hand“, erinnert Verkehrslandesrat Karl Wilfing anlässlich des Fahrplanwechsels 2017/18.

Mehr Investition in den öffentlichen Verkehr bedeutet auch mehr Verbindungen für die Pendlerinnen und Pendler. „Wir bieten die schnellen REX-Verbindungen von Amstetten über St. Pölten, Bahnhof Tullnerfeld, Hütteldorf bis nach Wien Westbahnhof künftig ganztags im Stundentakt an - auch am Wochenende und ohne Taktlücken. Allein diese Maßnahme bringt rund 2.500 zusätzliche Sitzplätze pro Tag“, so der Verkehrslandesrat weiter. Das vom Land Niederösterreich finanzierte und über den Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) abgewickelte Bahnpaket wird von den ÖBB umgesetzt. Um weiterhin reibungslose Umstiege gewährleisten zu können, wurden die VOR-Regionalbusse an das neue Bahnangebot angepasst, entsprechende Fahrplaninfos werden beim Routenplaner http://routenplaner.vor.at angeboten.

„Die Verbesserungen umfassen Verstärkungen auf der S1 (Gänserndorf – Wien), Taktlücken-Schließungen an der Franz-Josefs-Bahn (Gmünd – Wien), mehr Verbindungen und Sitzplätzen an der Ostbahn (insbesondere Bruck/Leitha – Wien), einer Angebotsverdoppelung an der S40 zwischen Wien und Klosterneuburg zu Pendlerzeiten bis zum durchgängigen Stundentakt des schnellen REX zwischen Amstetten, St. Pölten und Wien Westbahnhof. Mit diesem Angebot beweisen wir einmal mehr, dass wir Vorreiter im öffentlichen Verkehr sind“, so Landesrat Karl Wilfing.

Anbei das S-Bahn- und Regionalbahnpaket, das seit 10. Dezember gilt:
Es gibt einen ganztägigen REX-Stundentakt Amstetten – St. Pölten – Bahnhof Tullnerfeld – Hütteldorf – Wien Westbahnhof auch am Wochenende, über 5.000 zusätzliche Sitzplätze pro Tag auf der S1 zwischen Gänserndorf und Wien. Weiters angeboten werden vier Züge pro Stunde von Wien – Klosterneuburg – Kritzendorf für Pendler und Schüler. Es gibt einen durchgängigen ½-Stunden-Takt von Wien nach Tulln Stadt auch an Wochenenden und Feiertagen, einen täglicher Stundentakt bis zum Bahnhof Tullnerfeld. Dazu kommen noch beschleunigte Züge von Gmünd nach Wien (in 1h 50 min), zusätzliche Wochenendverbindungen von Wien nach Sigmundsherberg. Außerdem gibt es eine Taktlücken-Schließung der REX-Züge für Pendler aus Gmünd, rund 1.000 zusätzliche Sitzplätze von Bruck an der Leitha nach Wien Hauptbahnhof durch fünf zusätzliche Züge allein in der morgendlichen Pendler-Spitze.

Angeboten wird seit September eine Verdichtung der Flughafenschnellbahn S7 auf vier Züge pro Stunde von Floridsdorf zum Flughafen, ein Wochenend-Stundentakt bis Wolfsthal und beschleunigte Verbindungen von Wolfsthal bis Wien.

Die Optimierungen im VOR-Regionalbusbereich umfassen die Abstimmungen beim Regionalbus 226 mit der U1 Wien Oberlaa in beiden Richtungen. In Fischamend wird die Linie 221 an Samstagen über den Halt Fischamend Bahnhof geführt, wo ein Anschluss an die S7 Richtung Schwechat und Wien besteht. An der S60/S80 werden an Samstagen auf der Linie 247 die Anschlüsse an die Bahn optimiert, so dass sowohl in Götzendorf als auch in Ebreichsdorf die Züge Richtung Wien besser erreicht werden können bzw. die Wartezeiten beim Umstieg vom Zug zum Bus minimiert werden. Auf der Linie 248 kommt es ebenfalls zu Fahrzeitanpassungen, um die Anschlüsse der S60 zu verbessern.

Im Raum Bruck an der Leitha wird insbesondere für Schüler eine Vielzahl an zeitlichen Anpassungen im Regionalbusverkehr vorgenommen. Hier gibt es auf der Linie 274 am Nachmittag eine zusätzliche Verbindung für Schüler aus Neusiedl am See Richtung Höflein, Scharndorf, Regelsbrunn und Wildungsmauer. Eine weitere zusätzliche Verbindung gibt es auch um 13.10 Uhr vom Gymnasium Bruck an der Leitha zum Bahnhof Bruck an der Leitha.

Im Waldviertel gibt es folgende Veränderungen: So kommt es an Schultagen auf der Linie 1320, Abfahrt 13.45 Uhr, ab Waidhofen immer wieder zu Kapazitätsgrenzen bei Bussen, hier wird ein zusätzlicher Regionalbus seit 10. Dezember eingesetzt, damit auch wirklich alle Schüler Platz finden. Auf der Linie 1340 gibt es ebenfalls Adaptierungen, damit Berufsschüler weiterhin auch aus Oberösterreich nach Schrems gelangen können.

Nähere Informationen beim Büro LR Wilfing unter 02742/9005-12324, Florian Liehr, e-mail florian-liehr@noel.gv.at.

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