Rübig: "Globaler Handel ist Erfolgsgeschichte"

Wettbewerbsfähige Preise, mehr Jobs, höhere Löhne durch Export/Digitalisierung und Co. auf WTO-Ebene behandeln

Brüssel (OTS) - "Mehr denn je müssen wir uns für den globalen Handel einsetzen. Dabei müssen wir vor allem die Menschen wieder mitnehmen, denen manche Politiker einreden wollen, dass der Welthandel schlecht sei", sagt Paul Rübig, handelspolitischer Sprecher der ÖVP im EU-Parlament, zum Auftakt der 11. WTO-Ministerkonferenz heute in Buenos Aires.****

"Denn in Wahrheit ist der Welthandel unter dem Schirm der WTO eine Erfolgsgeschichte: Er hat wettbewerbsfähige Preise, Ersparnisse für Konsumenten und Firmen sowie mehr Arbeitsplätze und bessere Löhne durch den Export gebracht", sagt Rübig, der auch Vorsitzender der WTO-Steuerungsgruppe im EU-Parlament und Präsident von SME Global ist. "Von den Preissenkungen profitieren Haushalte mit geringem Einkommen besonders: Deren durchschnittlicher Warenkorb ist in den letzten Jahrzehnten um rund zwei Drittel günstiger geworden."

"Die Rezepte mancher protektionistischer Staatschefs, der Urheber des Brexit oder anderer führen dagegen direkt ins Verderben", sagt Rübig. "Denn man kann die Globalisierung nicht aufhalten, indem man versucht, sie zu ignorieren oder sich von ihr abzuschotten. Sie ist und bleibt eine Realität. Wir wollen die Globalisierung daher zum Wohl der Menschen formen, bevor sie uns formt."

"Dringend auf WTO-Ebene behandeln müssen wir daher neuere Herausforderungen wie Digitalisierung, Online-Handel, Investitionsförderung, die zunehmende Bedeutung des Dienstleistungssektors und den Umgang mit Klein-, und Mittelbetrieben", verlangt Rübig. "Sie kommen im WTO-Kontext bisher leider zu kurz."

"Mit der Einigung auf das Handelsabkommen mit Japan beweist die EU unterdessen, dass sie eine Führungsrolle bei der Gestaltung der Globalisierung übernehmen möchte", schließt Rübig. "Dass es durch solche Abkommen rasch zu einem Aufschwung des Handels zum Wohl der Wirtschaft und der Menschen in den Partnerländern kommt, hat das EU-Südkorea-Abkommen eindrucksvoll bewiesen. In nur fünf Jahren haben die EU-Exporte nach Korea um 55 Prozent zugelegt, europäische Firmen haben sich 2,8 Milliarden Euro an Zöllen erspart."

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