Bundesminister Sebastian Kurz: „Friedensnobelpreis für ICAN ist starkes Signal für atomwaffenfreie Welt“

Friedennobelpreis für Österreichs NGO-Partner im Kampf gegen Atomwaffen

Wien, 10.12.2017 (OTS) - „Ich freue mich und gratuliere ICAN herzlich zur Verleihung des Friedensnobelpreises“, erklärte Bundesminister Sebastian Kurz anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN, die weltweite NGO-Koalition für ein Verbot von Atomwaffen. Aufgrund der unermüdlichen Aktivitäten von ICAN und besonders engagierten Staaten wie Österreich, kam es heuer zu Vertragsverhandlungen im Rahmen der UNO, die am 7. Juli 2017 mit der Annahme des Atomwaffenverbotsvertrages durch 122 Staaten erfolgreich abgeschlossen wurden. „In dieser Weltlage, die uns allen leider allzu deutlich die Gefahr eines Atomkrieges in Erinnerung ruft, kommt aus Oslo ein dringend benötigtes Signal: eine Welt ohne Atomwaffen ist eine Notwendigkeit. Der erste Schritt dazu ist der Verbotsvertrag“, so Sebastian Kurz.

„Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit ICAN geht weiter“, erklärte der Außenminister: „Unser nächstes gemeinsames Ziel ist klar: der neue Vertrag soll möglichst bald wirksam werden und möglichst viele Staaten sollen ihm beitreten.“ Die anhaltend starke Unterstützung durch die internationale Staatengemeinschaft zeigt sich auch daran, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen jüngst eine von Österreich initiierte Resolution zum Atomwaffenverbotsvertrag mit der großen Mehrheit von 125 Stimmen angenommen hat.

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