Glyphosat: SPÖ Kärnten schaltet Staatsanwaltschaft ein

Kaiser, Fellner: Werden Sachverhaltsdarstellung gegen Monsanto einbringen. „SPÖ-Kärnten wird alles tun, um Bevölkerung, Tiere und Umwelt zu schützen und für unsere Kinder zu erhalten!“

Klagenfurt (OTS) - Mit voller Entschlossenheit geht die SPÖ Kärnten, allen voran Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser im Kampf um das Verbot des Unkrautgiftes Glyphosat vor. Nach dem von ihm initiierten Gesetzesantrag und der ebenfalls von ihm ausgehenden Resolution der Landesregierung an die neue Bundesregierung kündigt Kaiser gemeinsam mit SPÖ-Landesgeschäftsführer Daniel Fellner heute, Freitag, eine Sachverhaltsdarstellung an, die die SPÖ-Kärnten bei der Staatsanwaltschaft einbringen wird. Inhaltlich wird sich die gerade von Juristen in Ausarbeitung befindliche Sachverhaltsdarstellung  am § 180 StGB „Umweltgefährdung“ orientieren.

„Der Schutz der Gesundheit der Kärntner Bevölkerung, unserer Tiere und unserer einzigartigen Natur und Umwelt sind mir nicht nur ein politisches sondern als Vater auch ein persönliches Herzensanliegen. Ich werde alles in meinen Möglichkeiten Stehende  unternehmen, um jede Gefahr für uns, unsere Kinder, unsere Natur und die in Kärnten vorhandene Artenvielfalt abzuwenden – trotz bzw. ganz besonders, wenn diese uns bedrohende Gefahr von einem politisch lobbyierten Weltkonzern ausgeht“, macht Kaiser deutlich.

In dieselbe Kerbe schlägt auch SPÖ-Landesgeschäftsführer Daniel Fellner: „Wenn einige Lobbyisten, die durchaus in Parteien mit unleugbarer Bevorzugung von Großkonzernen sitzen, und die dem Gifthersteller Monsanto aus reinem Polit-Egoismus die Mauer machen, glauben, Kärnten könne gar Nichts unternehmen, dann haben sie die Rechnung ohne die SPÖ-Kärnten gemacht.“ Er, Fellner, sehe Kärnten bei seinen Bemühungen um ein Verbot des im Verdacht krebserregend und die Umwelt zu gefährden stehende Unkrautgift Glyphosat, in der Rolle Davids gegen Goliath. „Wie das ausgegangen ist, wissen wir. Und Kärnten hat auch in der Befreiung unseres Landes von der Hypo-Heta-Haftungsgeisel deutlich bewiesen, dass wir nicht klein beigeben, auch wenn der Gegner scheinbar übermächtig ist.“

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