Inhaber von Anleihen aus Peru weisen falsche Aussagen der Premierministerin von Peru zurück

Lima, Peru (ots/PRNewswire) - Die folgende Pressemitteilung erfolgt im Namen der Agrarian Debt Bondholders Association (Verband der Inhaber landwirtschaftlicher Anleihen - ABDA):

Am 3. Dezember 2017 haben wir Angel Gurría, Generalsekretär der OECD, einen Brief geschickt
(http://www.abdaperu.org/web/articulospdf/ABDACARTAPARAOCDE.pdf).
Dieser Brief wurde von einer Reihe von Gruppierungen der Inhaber von Anleihen unterzeichnet, die Familien repräsentieren, welche aus Peru stammen und weiterhin auf Zahlungen für Enteignungen von Ländereien durch die Regierung von Peru warten. Unser Brief widmete sich dem langfristigen Verzug der landwirtschaftlichen Reformanleihen, die wir besitzen, und dem Mangel an Transparenz, den Peru in dieser Sache zeigt. In einer Reaktion darauf sagte Premierministerin Mercédez Aráoz gestern, dass ein Fondsmanager aus den USA diesen Brief geschickt habe, und dass dieser US-Fondsmanager "ein schmutziges Spiel spiele" und "Peru fortlaufend drohe, dessen Beitritt zur OECD zu behindern".

Diese Angaben von Premierministerin Aráoz sind jedoch vollständig falsch und irreführend. Unser Brief vom 3. Dezember 2017, der den (http://www.abdaperu.org/web/articulospdf/REPORTEBLOMMESTEIN.pdf) Bericht von Dr. Blommestein (http://www.abdaperu.org/web/articulospdf/REPORTEBLOMMESTEIN.pdf) enthielt, wurde von einer großen Zahl Vereinigungen von Eignern von Anleihen aus Peru gezeichnet, welche viele tausend Peruaner vertreten. Premierministerin Araóz hat gezielt versucht, über diese wichtige Tatsache irrezuführen. Im Wesentlichen sind die Aussagen von Premierministerin Aráoz nur der vergebliche Versuch, die OECD zu verwirren und die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Problem abzulenken: Perus gezielter Verzug bei Auslandsschulden und der vollständige Mangel an Transparenz, mit dem diese Frage in den letzten drei Jahrzehnten behandelt wurde, am signifikantesten jedoch in den letzten vier Jahren. Schlicht gesagt ist Peru weiterhin in Verzug und hat keine ernsthaften Bemühungen unternommen, diese langfristigen Schulden zu beheben oder den normalen Erwartungen an die Transparenz eines souveränen Staates zu entsprechen. Zudem hat Präsident Pedro Pablo Kuczynski - wie in unserem Brief vollständig dargelegt - sich auf eine gefälschte Entscheidung des Verfassungsgerichts von Peru verlassen, um die vollständige Bezahlung dieser Schulden zu vermeiden. Dies hat zu Ermittlungen geführt, die andauern. Abschließend sind die Aussagen von Premierministerin Aráoz nur ein weiteres Beispiel, wie Peru jahrzehntelang Inhaber von Anleihen aus Peru vollständig ignoriert hat und damit davonkam. Insbesondere haben weder Premierministerin Aráoz noch Peru auch nur versucht, die fünf grundlegenden Fragen im Brief zu beantworten. Stattdessen suggeriert Premierministerin Aráoz, dass Benachrichtigung der OECD bezüglich einer Entscheidung, die vom höchsten Gericht von Peru gefälscht wurde, ein "schmutziger Trick" sei. In unserer Sicht ist es der "schmutzige Trick", eine solche Entscheidung zu fälschen und sich darauf zu beziehen.

Der Versuch, die OECD abzulenken und dies nur auf einen US-Fonds zu beziehen, statt eine verantwortliche und ernsthafte Haltung zu finden, zeigt die wahre Gesinnung von Peru als einem Land, welches nur Schulden zahlt, die es zu zahlen wünscht, und dies wann und wie es gewillt ist. Diese Haltung ist für ein demokratisches Land, welches angeblich rechtsstaatlich agiert, keinesfalls zu akzeptieren. Eine solche unverantwortliche und respektlose Haltung gegenüber Gläubigern ist mit den Kernwerten und Zielen der OECD absolut nicht zu vereinbaren.

Bis Peru beginnt, wie ein verantwortlicher souveräner Staat zu handeln und seine Schulden wie ein fairer und verlässlicher Schuldner anzuerkennen, sind wir weiterhin der Überzeugung, dass das Land nicht qualifiziert ist, eine Einladung für den Beitritt zu einer Organisation wie der OECD zu erhalten.

Ramón Remolina - ABDA Alfredo Adrianzen - ADAEPRA Luis Huguet Nicolini - ADAEPRA

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