Schnabl: Nein zum Zwölf-Stunden-Arbeitstag – Sozialpartnerschaft wurde ausgehebelt

SPÖ NÖ befürchtet, dass ArbeitnehmerInnen unter Druck gesetzt werden könnten

St. Pölten (OTS) - „Die Einigung auf den Zwölf-Stunden-Arbeitstag zeigt deutlich, dass Schwarz-Blau Politik gegen die ArbeitnehmerInnen macht. Die Sozialpartnerschaft wurde ausgehebelt – und damit wurde mit dem Konsens der österreichischen Sozialpolitik gebrochen. Die Großspender aus Industrie und Wirtschaft, die Kurz im Wahlkampf unterstützt haben, werden mit dieser Entscheidung zufrieden sein – wir lehnen den Zwölf-Stunden-Arbeitstag ab“, erklärt SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl. Er weist darauf hin, dass vor allem für Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr erschwert wird – auch deswegen, weil Schwarz-Blau ja in Oberösterreich bereits vorzeigt, wie gerade bei der Kinderbetreuung gespart wird.

„Wenn die VertreterInnen von Schwarz-Blau von ‚Freiwilligkeit‘ und ‚Einzelvereinbarungen‘ sprechen, macht mich das misstrauisch. Für mich bedeutet das, dass die ArbeitnehmerInnen von den Unternehmen viel mehr unter Druck gesetzt werden können. Die Sozialpartner und Kammern werden in Zukunft mehr benötigt, denn je“, sagt Schnabl. Die Kurz-ÖVP habe großspurig verkündet, ‚Wer arbeitet, darf nicht der Dumme sein‘, erinnert Schnabl: „Mit dieser Entscheidung zur Arbeitszeitflexibilisierung hat Schwarz-Blau die ArbeitnehmerInnen gerade für dumm verkauft und sich selbst offenbar von Großspendern kaufen lassen!“

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