Klares Ja der ÖHV zu Standortinitiativen

ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer begrüßt die angekündigten Maßnahmen für Wirtschaftsstandort und Entbürokratisierung.

Wien (OTS) - Kleine Adaptierungen, die den Betrieben viel bringen:
Das sieht Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), in der von Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache angekündigten Änderung im Arbeitszeitgesetz:
„12-Stunden-Dienste waren für die meisten Betriebe bisher nur theoretisch möglich, künftig können sie in Ausnahmefällen umgesetzt werden.“ Und es werden Ausnahmen bleiben: „Niemand will dauernd 12-Stunden-Dienste.“

Intensiver Wettbewerb um Mitarbeiter

Ähnlich bewertet Reitterer den neu gewonnen Spielraum bei der Nachtruhe: „8 Stunden werden ja nie die Regel sein. Wer das täte, müsste mit den Konsequenzen leben“, verweist sie noch einmal auf den intensiven Wettbewerb um die Beschäftigten: „Da bliebe kein Mitarbeiter. Und das kann sich niemand leisten.“ In den Ausnahmefällen, für die die Verkürzung gedacht ist, hätten Mitarbeiter jetzt schon Verständnis. Vor allem geht es um Mitarbeiter, die im Betrieb wohnen: „Als Gastgeber wissen sie, dass Gäste auch frühstücken wollen, wenn es am Vorabend ausnahmsweise länger wurde. Und dass es unmöglich ist, mitten in der Nacht Ersatz zu organisieren, wissen sie auch. Die Verkürzung gleicht man dann aus. Die Lösung ist gut.“

Bürokratie-Check: gleich bei Rücknahme der USt-Erhöhung anwenden

Besonders freut Reitterer der Bürokratie-Check für neue Gesetze: „Das ist längst notwendig, das wäre der Hammer für alle Branchen.“ Werden tatsächlich Praktiker aus KMU in die Gesetzgebung eingebunden, bliebe den Betrieben künftig viel Aufwand erspart. Das beste Beispiel ist die von beiden Parteien zugesagte Rücknahme der USt-Erhöhung: „Das muss vor Saisonbeginn passieren, das weiß jeder Praktiker. Eine Änderung mitten in der Hochsaison ist für KMU die Hölle.“

Internationale Vermarktung neu aufstellen: Österreichs Rückkehr in die Top 10

Die Neuausrichtung der internationalen Vermarktung sieht Reitterer als Chance: „Wir könnten den Standort als Marke ganz neu aufstellen, mit dem emotionalen Markenkern aus dem Tourismus, den Weltmarktführern aus der Industrie und den Profis in der Vermarktung. Eine zeitgemäße Markenstrategie würde uns unschlagbar machen“, sieht Reitterer die Rückkehr Österreichs in die Top 10 der Standorte damit näher rücken. Die Dienstleister erwirtschaften 70 % der Wertschöpfung und den Löwenanteil der Leistungsbilanz, sind Exportturbo und das weltweit bekannte und beliebte Schaufenster der heimischen Wirtschaft: „Wenn auch andere aus der professionellen Vermarktung und dem Image des österreichischen Tourismus einen Vorteil ziehen, profitiert der ganze Standort.“

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