Schnabl/Tröls-Holzweber: Glyphosat in Niederösterreich verbieten

Gesundheit von Menschen steht über den Interessen von multinationalen Konzernen

St. Pölten (OTS) - Landesrat Franz Schnabl und LAbg. Ilona Tröls-Holzweber sprechen sich nach dem EU-Entscheid klar für ein Verbot von Glyphosat auf nationaler Ebene aus: „Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Die Politik ist gefordert hier zu handeln – die Gesundheit der Menschen steht über den Interessen von Konzernen wie Monsanto!“ Schnabl fordert die ÖVP auf, auf Bundesebene der Regierungsvorlage der SPÖ zuzustimmen und im Interesse aller das Herbizid möglichst rasch zu verbieten.

Ilona Tröls-Holzweber kritisiert in diesem Zusammenhang auch den Präsidenten der NÖ Landwirtschaftskammer und Abgeordneten zum Nationalrat Hermann Schultes, der Glyphosat für ein unverzichtbares, „gutes Mittel“ hält: „Hier geht es um ein Mittel, dessen Rückstände schon in Lebensmitteln nachgewiesen werden konnte. Schultes sollte die Menschen in unserem Land vertreten und nicht die PR-Arbeit für Großkonzerne übernehmen!“

Die SPÖ habe der ÖVP schon mehrmals die Möglichkeit gegeben, sich gegen Glyphosat auszusprechen – jeder Antrag der SPÖ ist dabei aber an der absoluten Mehrheit der ÖVP gescheitert. Daher gebe die SPÖ eine letzte Möglichkeit, sich gegen den Einsatz von Glyphosat einzusetzen. Landesrat Schnabl fordert nun den für Umwelt und Landwirtschaft zuständigen Landesrat Pernkopf auf, rechtliche Möglichkeiten für ein Verbot von Glyphosat für NÖ prüfen und den Einsatz auf europäischer Ebene zu intensivieren: „Die Kärntner Landesregierung hüpft es NÖ vor – hier können sich LH Mikl-Leitner und LR Pernkopf ein Beispiel, auch bei ihren KollegInnen der ÖVP Kärnten, nehmen.“

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