• 06.12.2017, 13:59:15
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Führendes Industrie-Projekt „Enterprise 4.0“ zieht Bilanz

Bohuslav: Neue technologische Möglichkeiten erschließen immer auch neue unternehmerische Chancen

Utl.: Bohuslav: Neue technologische Möglichkeiten erschließen immer
auch neue unternehmerische Chancen =

St. Pölten (OTS/NLK) - Seit 2015 läuft in Niederösterreich unter dem
Titel „Enterprise 4.0“ ein Kooperationsprojekt, das sich mit den
Auswirkungen der Digitalisierung auf die heimische Industrie befasst.
Bereits zum zweiten Mal wurde kürzlich zum Enterprise 4.0-Forum
geladen, bei dem die Projektergebnisse des vergangenen Jahres der
Öffentlichkeit vorgestellt wurden. „Es gibt in Österreich kein
vergleichbares Kooperationsprojekt zum Thema Industrie 4.0. Hier
wurden Best-Practice-Projekte diskutiert, dokumentiert und erforscht.
Dabei hat sich bestätigt, dass jeder Betrieb individuelle Lösungen
finden muss, um die Möglichkeiten der Digitalisierung optimal zu
nutzen und in neue Geschäftsmodelle umzuwandeln“, zogen
Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav und ecoplus-Geschäftsführer
Helmut Miernicki im Novomatic Forum Bilanz über das
ecoplus-Gemeinschaftsprojekt von Mechatronik- und Kunststoff-Cluster.

„Enterprise 4.0“ richtet sich an Unternehmen der produzierenden
Industrie mit hohem Wertschöpfungsanteil in Niederösterreich und
hohem Exportanteil sowie mit einem Umsatz ab 50 Millionen Euro oder
mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Projektziel ist eine
Wertschöpfungssteigerung bei den Projektpartnern durch die Nutzung
der digitalen Möglichkeiten. „Durch die Digitalisierung verändern
sich auch Geschäftsmodell und Organisations- und Prozessstrukturen.
Damit kommen auch auf Belegschaft und Führungskräfte tiefgreifende
Veränderungen zu. Um die Chancen und Möglichkeiten rechtzeitig zu
erkennen und auch im Unternehmen umsetzen zu können, müssen sich die
Betriebe zeitgerecht – also jetzt – damit auseinandersetzen. Deshalb
ist es auch so wichtig, dass Digitalisierung hier zur Chefsache
erklärt wurde. Nur wenn die notwenigen Veränderungen auch ‚von oben‘
mitgetragen werden, werden die Betriebe von der Digitalisierung
profitieren“, erläuterte Landesrätin Petra Bohuslav.

Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Enterprise 4.0“ arbeiten seit
2015 elf führende Unternehmen mit ausgewählten Universitäten und
Fachhochschulen an konkreten Fallbeispielen zu „Industrie 4.0“ und
nutzen so den „Austrian Way of Digital Success“. Ziel ist es, eine
Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft herzustellen, um
heimische Leitbetriebe auf ihrem Weg zu „Digital Champions“ zu
begleiten. Die elf Projektpartner, unter ihnen das „Who is Who“ der
niederösterreichischen Wirtschaft, sind u. a. buntmetall amstetten,
TEST-FUCHS, Georg Fischer Fittings, NOVOMATIC Gaming Industries, Bene
Büromöbel, Doka, FHW Franz Haas Waffelmaschinen, Welser Profile,
Hörbiger Kompressortechnik Holding GmbH und RIC (Regionales
Innovations Centrum) GmbH.

Um den Erfahrungsaustausch mit den beteiligten Forschungspartnern und
zwischen den Unternehmen untereinander zu kanalisieren, hat jedes
Unternehmen eine Reihe von Themen und „Use Cases“ definiert, mit
denen man sich im Rahmen von Good-Practice-Projekten systematisch
beschäftigt. Die Firma Bene hat sich beispielsweise damit
beschäftigt, ob und wie Augmented Reality im Möbelvertrieb eingesetzt
werden kann. Novomatic hat im Projekt erarbeitete Prototypen im
realen Umfeld getestet und die Firma Riegl plant unter dem Schlagwort
„Smart Production“ den Bau einer „Produktionshalle der Zukunft“, die
bereits für die Anforderungen der Digitalisierung optimal vorbereitet
und eingerichtet ist.

Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki betont: „‘Enterprise 4.0‘
zeigt, dass das Motto der ecoplus Cluster Niederösterreich
„Innovation durch Kooperation“ auch in Zeiten des digitalen Wandels
hervorragend funktioniert. Es ist nicht selbstverständlich, dass
Unternehmen dieser Größenordnung betriebsübergreifend miteinander
forschen, entwickeln und lernen, und es macht mich stolz zu sehen, zu
welchen eindrucksvollen Ergebnissen die Arbeit unserer Clusterteams
führt.“

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon
02742/9005-12322, E-Mail c.fuchs@noel.gv.at, bzw. Wirtschaftsagentur
ecoplus, Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, E-Mail
a.csar@ecoplus.at, www.ecoplus.at.

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