Wiener ÖVP kritisiert „Stillstand“ bei Infrastruktur-Projekten

Wien (OTS/RK) - Die Wiener ÖVP will den „Stillstand“ der Stadtregierung in Sachen Infrastruktur-Projekte beenden und das rot-grüne Regierungsabkommen um ein selbstgeschriebenes Kapitel zum Thema Verkehr und Infrastruktur erweitern. Das und den Inhalt des mit „Verkehr und Infrastruktur - Ein neues Kapitel für Wien“ betitelten Forderungskatalogs an die Stadtregierung hat ÖVP-Gemeinderätin Elisabeth Olischar heute, Mittwoch bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Dieser beinhaltet unter anderem „dringend notwendige Infrastrukturprojekte“ wie der Bau des Lobautunnels oder die 3. Piste am Flughafen Schwechat. Diese müssten im Interesse des Wirtschaftsstandorts Wien umgesetzt werden, forderte Olischar. Außerdem müssten Vorhaben wie ein neuer internationaler Busterminal und der Bau einer Multifunktionshalle für Großevents in Angriff genommen werden. Der Stadt entginge durch „Stillstand“ bei diesen Projekten 4,8 Milliarden Euro an Wertschöpfung, rechnete die ÖVP vor. Einen „Umsetzungsauftrag“ in Form eines entsprechenden Antrags im nächsten Gemeinderat möchte die ÖVP der Stadtregierung außerdem für den Ausbau der U-Bahn „bis über die Stadtgrenzen hinaus“ erteilen; außerdem forderte die ÖVP erneut ein Zonenmodell für die Parkraumbewirtschaftung und Anreize für E-Mobilität.

Weitere Informationen: ÖVP Wien, Pressestelle, Tel. 01/4000-81912. (Schluss) ato

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