„Eco“ über Finanzministerium NEU, unternehmerische Erfolge nach der Pleite und Preisschlacht im Sporthandel

Am 7. Dezember um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 7. Dezember 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Finanzministerium NEU: Neue Aufgaben für neue Führung?

Hans Jörg Schelling hat erklärt, dass er nicht mehr als Finanzminister zur Verfügung stehen wird. Aus den Kreisen der Regierungsverhandler wird berichtet, dass künftig das Finanzministerium andere Agenden zu verantworten haben könnte. „Eco“ zieht Bilanz über die Jahre von Finanzminister Schelling und berichtet über den Stand der geplanten Neuerungen. So werden die Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien, Bettina Glatz-Kremsner, und der ehemalige Rechnungshofpräsident Josef Moser als mögliche neue Finanzminister genannt. Was wird von der neuen Führung erwartet? Werden die Budgetagenden weiterhin im Finanzministerium sein oder im Bundeskanzleramt liegen? Eine Idee, die von Verfassungsjuristen als zumindest heikel betrachtet wird. Neben dem Finanzministerium wird auch das Wirtschaftsministerium eine neue Spitze brauchen. Und auch dort könnten die Agenden andere sein als heute. Dann, wenn Arbeitsmarktthemen vom Sozial- ins Wirtschaftsministerium übertragen werden. Bericht: Sabina Riedl und Hans Wu.

Wie ein Weihnachtswunder – unternehmerische Erfolge nach der Pleite

Jeder kennt sie, die großen Marken dieser Welt: den IT-Giganten Apple, das Fastfood-Imperium McDonald’s oder den Kult-Motorrad-Hersteller Harley Davidson. Die wenigsten wissen, dass diese vor ihrem Höhenflug in Konkurs waren. Auch in Österreich gibt es Beispiele für erfolgreiche „Turnarounds“, also Firmen, die nach einer Pleite erfolgreich durchgestartet sind. Schokolade-Rebell Josef Zotter aus der Steiermark schlitterte mit seinen Konditoreien in die Insolvenz. Danach verwandelte er aber die bittere Lektion in eine Erfolgsstory. Matador, Hersteller der beliebten Holzbaukästen, verschwand für fast zehn Jahre vom Markt. Die Wiederbelebung gelang mit einem Besitzerwechsel und der Rückbesinnung auf Qualität und Tradition. Und auch der jungen Unternehmerin Doris Ploner gelang es, den elterlichen Betrieb „Die Käsemacher“ aus der Insolvenz zum Erfolg zu führen. Heute exportiert sie das mit Frischkäse gefüllte Gemüse bis ins Käseland Frankreich. „Eco“ zeigt, wie mit enormem Einsatz sowie einem „Gesundschrumpfen“ und einer Veränderung der Produktpalette die Gewinnzone erreicht werden kann. Bericht: Sabina Riedl.

Preisschlacht im Sporthandel – Wettlauf um Kunden und Umsätze

Der heimische Sportartikel-Handel ist einer der meist umkämpften in ganz Europa, urteilen die Experten. Weil die Österreicher sehr ausgabefreudig sind und jährlich um mehr als zweieinhalb Milliarden Euro Sportartikel kaufen, drängen immer mehr internationale Konzerne auf den heimischen Markt. Vor Kurzem hat der norwegische Marktführer XXL Sports zwei Geschäfte in Wien eröffnet. Nächsten Sommer wird die weltweite Nummer eins, der französische Sport-Diskonter Decathlon, hier sein erstes Geschäft eröffnen. Die heimischen Marktführer Gigasport/Sport 2000, Intersport und Hervis wollen entsprechend reagieren. Dazu kommt der Online-Handel, der auch mit Kampfpreisen Umsätze macht. Für die Kunden eine angenehme Situation, doch vor allem für kleine Händler oft existenzbedrohend. „Eco“ berichtet über den Preiskampf und zeigt Unternehmer, die auf Spezialisierung und besondere Fachberatung setzen, um weiter bestehen zu können. Bericht:
Johannes Ruprecht.

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