FPÖ-Amhof: Gemeinsames Nein zur Verbannung des Umweltbundesamts nach Klosterneuburg

Der Standort Alsergrund ist mit geeigneten Gebäuden und guter Anbindung unschlagbar

Wien (OTS) - Nach den jüngsten Ankündigung von Umweltminister Andrä Rupprechter und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, das Umweltbundesamt von Wien nach Klosterneuburg zu übersiedeln, werden sich die Alsergrunder Freiheitlichen gemeinsam mit der SPÖ und den Alsergrunder Grünen in der nächsten Sitzung der Alsergrunder Bezirksvertretung am 13. Dezember 2017 in einer parteiübergreifenden Resolution für den Erhalt des Umweltbundesamtes am Standort Wien-Alsergrund aussprechen.

„Die grundlose und kostspielige Verbannung des Umweltbundesamts nach Klosterneuburg ist eine Kriegserklärung an die Umweltkontrolle in Österreich", zitiert der Alsergrunder FPÖ-Klubobmann, LAbg. Gregor Amhof, den Sprecher der Umweltorganisation Greenpeace, Alexander Egit.

„Die rund 500 Mitarbeiter zum Pendeln zu zwingen, ist der Belegschaft gegenüber unverantwortlich und aus ökologischer Sicht geradezu absurd, da Wien und insbesonders der Alsergrund gegenwärtig über ausreichende Reserven an Büromietflächen verfügt und diese sich künftig im Bezirk auch entschieden vergrößern werden“, so Amhof weiter.

Bei Übersiedlungskosten von rund 46 Millionen Euro ein kleines „Headquarter“ in Wien zu belassen, die Mehrheit der rund 500 Mitarbeiter aber nach Klosterneuburg zu übersiedeln, ist nichts anderes als eine teure und auf den Rücken der Mitarbeitern ausgetragene Umgehung des Umweltkontrollgesetzes, das in § 5 Wien als Sitz für das Umweltbundesamt vorsieht.

„Wenn ein geeignetes Gebäude und eine gute Anbindung wirklich entscheidend sind, ist der Standort Alsergrund unschlagbar“, ist Amhof überzeugt.

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