NEOS: OECD zeigt Notwendigkeit einer flexiblen Pension

Gerald Loacker: „Wir brauchen eine Flexipension, die den Menschen die Möglichkeit bietet, den Zeitpunkt ihres Pensionsantritts flexibel zu wählen.“

Wien (OTS) - Wie die aktuelle Pensionsstudie der OECD bestätigt, ist das österreichische Pensionssystem nicht nachhaltig. Der demographische Druck auf das System steigt immer weiter an, während das Pensionsantrittsalter stagniert, der steuerfinanzierte Bundesbeitrag lässt den Schuldenberg von Jahr zu Jahr weiter wachsen. „Das Pensionssystem ist schrottreif, und die drei Altparteien ÖVP, FPÖ und SPÖ machen keinerlei Anstalten eine Reform anzugehen. Dass dieses Verhalten schlichtweg unverantwortlich ist, zeigt nun auch die OECD. Wenn wir nicht endlich nachhaltige Reformen angehen, wird die Generation der heute unter 40-jährigen später in die Altersarmut abdriften“, so NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker. Um einen Crash des Pensionssystems zu verhindern, empfiehlt die OECD einen fließenderen Übergang in den Ruhestand - eine langjährige Forderung von NEOS. „Es ist Zeit, eine echte Teilpension nach schwedischem Vorbild zu ermöglichen. Wer etwa mit 62 weniger arbeiten möchte, soll ein Viertel oder die Hälfte der Pension mit versicherungsmathematischen Abschlägen in Anspruch nehmen können. Das Weiterarbeiten in Teilzeit erhöht den übrigen Teil der Pension in der Zukunft. So bietet das Konzept einer Flexipension den Menschen die Möglichkeit, den Zeitpunkt ihres Pensionsantritts flexibel zu wählen“, fordert Loacker ein Umdenken.

Der NEOS-Sozialsprecher bekräftigt mit Nachdruck die Forderung, endlich nachhaltige Reformen im Pensionssystem zu setzen: „Die nächste Regierung darf dieses Thema keinesfalls aussparen! Die steigende Lebenserwartung muss ins System eingebaut werden. Wollen wir ein gerechtes Pensionssystem, ist klar, was zu tun ist: Neben der Flexipension, braucht es eine raschere Harmonisierung von ASVG- und Beamtenpensionen durch das Pensionskonto, die Abschaffung von Luxus- und Sonderpensionsprivilegien, jährliche Pensionskontomitteilungen für alle Versicherten und die Angleichung des Frauenpensionsalters an das der Männer.“ NEOS seien die einzige Partei, denen es ein Anliegen ist, dass sich auch die nächsten Generationen auf das Pensionssystem verlassen können. „Und wir werden mit aller Kraft auch in dieser Legislaturperiode dafür kämpfen“, versichert Loacker abschließend.

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